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Alle Rezensionen zu Scott McLemore
(Genre »Jazz«, Land »Island«)

 

Remote Location
(2012, Sunny Sky 729)

Bekanntlich gibt es nicht viele Schlagzeuger, die sich einen Namen als Leader machen, allenfalls nachdem sie bereits langjährig als Sideman ihre Meriten gesammelt haben, siehe Manu Katché. Scott McLemores persönliches zweites Album kreist um »wertvolle Erinnerungen und echte Freunde, Heimweh (nach New York) und neue Anfänge« (in Island, seiner »REMOTE LOCATION«) und entstand im Quintett mit seiner Frau Sunna Gunnlaugs (p), deren Namensvetter Andrés Þór (g), auf deren jeweiligen Alben McLemore ebenfalls mitwirkte, Saxofonist Óskar Guðjónsson und Bassist Róbert Þórhallsson. Die Vertrautheit der fünf Musiker wird durch das einstündige Set aus elf abwechslungsreichen Eigenkompositionen sehr gegenwärtig, sowohl in den klassischeren Jazz-Tunes als auch in den eigenwilligeren Passagen.

McLemore gewinnt einer überschaubaren Bandkonstellation durchweg spannende, auch überraschende Seiten ab, etwa wenn erst gegen Ende des dritten Stücks »Citizen Sitting Zen« Þórhallsson plötzlich zum E-Bass wechselt und dem neunminütigen Albumhighlight eine ganz neue Färbung verleiht - oder Gunnlaugs in »Dunegrass« einen Wurlitzer einschmuggelt. Scott McLemores »REMOTE LOCATION« zählt zu den Jazzhöhepunkten 2012, und wer diese mitreißende und bewegende Platte wie wir schon zur Veröffentlichung verpasst hat, der möge dies hiermit bitte nachholen. (ijb)



Siehe auch:
Sunna Gunnlaugs
Angelika Niescier, Hilmar Jensson & Scott McLemore
Óskar Guðjónsson mit Søren Dahl Jeppesen
Eivind Opsvik

Scott McLemore: Remote Location

Audio-Link



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