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Alle Rezensionen zu Hypocrisy
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Penetralia / Osculum Obscenum
(2013, Nuclear Blast ?)

Hypocrisy-Fans aufgepasst: Nuclear Blast hat die beiden ersten Alben der Schweden »PENETRALIA / OSCULUM OBSCENUM« remastert und mit Live-Bonus-Material angereichert. Die komplette, limitierte Doppel-CD-Box bietet gut 100 Minuten Death Metal-Hörgenuss – mit Ausnahme des »nicht deathigen« Venom-Covers »Black Metal«. Als Livemitschnitte wählten die Macher »Left To Rot« und »God Is A Lie« von »PENETRALIA« (1992) sowie »Pleasure Of Molestation», »Osculum Obscenum« und »Necronomicon« von »OSCULUM OBSCENUM« (1993).

In den Anfangstagen spielten die jungen Wilden um Songschreiber Peter Tägtgren ungehobelten, ruppigen Death, im Vergleich zur heutigen melodischen Ausrichtung. Die Texte allerdings könnten auch von einer Black Metal-Kapelle stammen, so oft wie »Satan« durch Stücke wie »Jesus Falls« geistert. »PENETRALIA« überzeugt auch heute noch: Es steckt voll brachialer Energie, zeigt sein ungezügeltes Temperament nicht nur im Titelstück oder »God Is A Lie«. Selbst das melodischste Lied des Albums, »To Escape Is To Die« klingt abgrundtief böse. »OSCULUM OBSCENUM« orientiert sich stilistisch am Vorgänger, die Klangqualität ist immer noch deutlich rauer und brutaler als heute. Doch in puncto Songwriting und Instrumentierung haben sich die Schweden hörbar weiterentwickelt – allerdings legt die erste Hälfte des Albums die Messlatte so hoch, dass die Zweite schlicht nicht mehr mithalten kann. Der Opener und Bandklassiker »Pleasure Of Molestation« lässt sich kaum überbieten – hören!

Wer die Originale nicht besitzt sollte unbedingt zugreifen – für Bereits-Besitzer dagegen lohnt sich der Kauf nicht: Die Klangqualität ist etwas besser, die Live-Aufnahmen kann man haben, braucht man aber nicht und die Verpackung der Wiederveröffentlichung bietet keinerlei Extras. (nat)

 Hypocrisy: Penetralia / Osculum Obscenum

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.hypocrisy.cc

   

End Of Disclosure
(2013, Nuclear Blast NB 3006)

Arbeitstier Peter Tägtgren ist zurück: Dieses Mal weder mit Pain noch als Produzent, sondern als Sänger / Gitarrist mit seiner 1990 gegründeten Death-Combo Hypocrisy. Wobei ich auf »END OF DISCLOSURE« auch einige Black Metal-Elemente finde, sei es im Gesang (»End Of Disclosure«), den Gitarren (»Tales Of Thy Spineless«) oder im Drumming des Immortal-Schlagzeugers Reidar »Horgh« Horghagen.

Klargesang lässt Tägtgren auf dem Nachfolger von »A TASTE OF EXTREME DIVINITY« (2009) nicht hören. Er wechselt zwischen fauchen, krächzen und tiefem Grunzen, dem er sehr melodische Gitarren, mächtige Rhythmen (»The Eye«) und/oder Doublebass entgegensetzt. In Lied Numero fünf, »44 Double Zero«, landen endlich wieder ein paar Außerirdische (Ufos sind ein berühmt-berüchtigter Teil der Hypocrisy-Texte). Die schwedischen Heuchler haben ein tolles, abwechslungsreiches Album geschaffen, selbstverständlich grandios produziert. Knapp 44 Minuten melodischer Tod auf höxtem Niveau – Fans und Band-Neulinge greift zu! (nat)



Siehe auch:
Pain
Immortal



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