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Alle Rezensionen zu Sigurđur Flosason
(Genre »Jazz«, Land »Island«)

 

Ţađ Sem Hverfur
(2009, Dimma DIM 045)

Irgendwo im Spannungsfeld von Jazz, Folk und moderner akustischer Musik, mit Einflüssen von allem findet sich ein formidables Kleinod: mit zwei Stimmen und überschaubarer Instrumentalisierung gelingt Sigurđur Flosason ein sehr vielschichtiges Werk, mit seltenen Anklängen an Varieté und Queen-schen Bombast, der in »Skínandi Ćvintýri« schon bald offenen Klängen weicht – Sänger Egill Ólafsson hat hier eine Paraderolle. Die emotionale Bandbreite der Stücke ist enorm, »Ţrjár Flöskur« groovt unterschwellig höllisch, »Séđ Af Hafl» tönt eher elegisch und »Hús Eru Aldrei Ein« ist an Dramatik kaum zu überbieten.

Ebenso grandios die Stimme von Ragnheiđur Gröndal, in »Hús Dreymir Hús« klingt sie streng-lasziv gegen Flosasons Saxophon. Kjartan Valdemarsson hält an diversen Tasten alle Fäden in der Hand, Matthias Hemstock (dr, perc) sorgt für rhythmische Bodenhaftung. Flosason selbst hält sich fast zu sehr zurück – bis er dann im letzten Stück so richtig die Baritonsax-Sau raus lässt. (tjk)



Siehe auch:
Andrés Thor Gunnlaugsson
Jóel Pálsson
Agnar Már Magnússon
Stína Ágústsdóttir

Sigurđur Flosason: Ţađ Sem Hverfur



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