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Alle Rezensionen zu Mari Kvien Brunvoll
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Mari Kvien Brunvoll
(2012, Jazzland/Universal 371627-8)

Mari Kvien Brunvoll scheint keinen großen Erfolgsdruck zu erleben. Als Nesthäkchen der erfolgreichen Familie, deren international bekanntestes Mitglied wohl ihre acht Jahre ältere Schwester Ane Brun ist, machte die 1984 in Molde Geborene erst einmal einen Abschluss an der Grieg-Akademie in Bergen, bevor sie sich einiges Renommee als Solo-Performerin mit Live-Elektronik und kleinen akustischen Instrumenten erwarb. Und so setzt sich ihr im September 2012 veröffentlichtes Debütalbum aus Aufnahmen zusammen, die bereits zweieinhalb Jahre zuvor bei Konzerten mitgeschnitten wurden.

Anders als die große Schwester schreibt Mari ihren Namen komplett aus, den Nachnamen der Mutter inklusive, womit der Selbstanspruch von »ernster« Künstlerin gegenüber Pop-Prägnanz schon mal vorneweg gestellt sein dürfte. Und auch musikalisch setzt Mari auf ein anderes Pferd: Wie es das ungewohnt ungreifbare Covermotiv bereits ankündigt, hat ihr Entwurf von Pop mit dem leichtfüßigen bis ambitioniert komplexen Folkpop-Songwriting von Ane nichts gemein. Brunvoll die Jüngere entwickelt ihre oftmals verschrobenen, gerne auch mit knarziger Elektronik mäandernden Songs komplett im Alleingang, wobei sie Instrumente wie Kalimba, Kazoo oder Zither auch noch mit integrieren kann. »Sweet Mysterious«, das erste Stück dieser acht Songtracks, wartet also mit dem passenden Titel auf. Ein interessantes Debüt - allerdings fehlt es noch an einer klaren eigenen Handschrift und etwas künstlerischer Verdichtung. (ijb)



Siehe auch:
Stein Urheim & Mari Kvien Brunvoll
Building Instrument
Ane Brun
Susanna and the Magical Orchestra

Mari Kvien Brunvoll: Mari Kvien Brunvoll



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