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Alle Rezensionen zu LED / Peter Danemo
(Genre »Jazz«, Land »Schweden«)

 

The Ocean
(2011, Kopasetic Productions KOPACD038)

Led Zeppelin ohne Gitarre, Bass und Gesang - was bleibt da noch übrig? Peter Danemo hat sich dieser Frage gewidmet und elf Stücke der nach wie vor enorm populären Über-Rockband für ein absolut unerwartetes Sextett arrangiert - fünf Bläser und einen Schlagzeuger (Danemo selbst, der außerdem »additional instruments« spielt). Nun braucht man kein großes Vorstellungsvermögen, um zu erahnen, dass diese teils komplett umgestalteten Lieder rundweg anders klingen, als man es von Led Zeppelin gewohnt ist. Einige sind wirklich kaum wiederzuerkennen, manche wohl eher lose vom Original inspiriert, wozu die Improvisation der Jazzer ihr übriges getan haben wird.

Es kommt Danemos Konzept zugute, dass er keine »Greatest Hits«-Schaubude aufgebaut hat, sondern vorwiegend die Klassiker aus der zweiten Reihe (»Rain Song«, »The Ocean«) ins Programm nahm, abgesehen vielleicht von »Dazed and Confused« und »No Quarter«, letzteres mit einem unaufgeregten Solo von Gast-Bassist Dan Berglund. Überhaupt darf jeder reihrum mal ein Solo einwerfen, doch so richtig packend ist das Ergebnis zumeist nicht. Zwar beweisen LED Vielseitigkeit, da ihre Interpretationen zwischen verhalten, heiter (»The Crunge«) oder gar lyrisch (»Black Mountain Side«, »That's the Way«) wechseln, doch bleibt die CD trotz allem recht distanziert. Eine interessante, sympathische Exkursion über den Tellerrand. (ijb)



Siehe auch:
Peter Danemo
Dan Berglund's Tonbruket
Lundin Danemo Kvintet

 LED / Peter Danemo: The Ocean

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.danemo.com



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