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Alle Rezensionen zu HK119
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Imaginature
(2012, One Little Indian TPLP1106CDP)

Wandelbar ist sie ja, die fantasievolle Finnin, als wollte sie in die Fußstapfen David Bowies treten. Nach dem Selfmade-Stil ihres Debüts und dem eleganten Elektropop Zweitling hat sich Heidi Kilpeläinen nun mit dem zuletzt höchst verdienten Produzenten Christoffer Berg zusammengeschlossen, um ein extravagantes, fast glamouröses Leftfield-Popwerk zwischen der Naturmystik einer Kate Bush, der dunklen Obskurität einer Fever Ray oder Planningtorock, druckvollen Beats wie einst bei Björk und quasi-sinfonischer Nonchalance von Goldfrapp abzuliefern. Und nicht zu vergessen natürlich die bowiemäßig theatralischen Qualitäten des ganzen Unterfangens.

Beats treffen auf spirituelle Naturbilder (wildes Gras, Frühling, weiße Eule, Regen...) - kein Wunder nennt Björk sie als eine ihrer Lieblingsinterpretinnen. Dass Produzent Berg zuvor das Fever-Ray-Debüt mitverantwortet hat, hört man dem kühlen »IMAGINATURE« durchweg an; ebenso präsentiert sich Kilpeläinen mit dem schmucklosen, aber assoziationsreichen Alias HK119. Umso mehr ist es schade, dass Kilpeläinens Perspektive von Pop (noch) nicht ganz den Mut und die künstlerische Intensität von Karin Dreijer Anderson bzw. The Knife zu bieten hat. Höchst vielseitig, radikal eklektizistisch und ideenreich sind diese elf Songs gleichwohl, vom blubbernd-pulsierenden »Moss« über die nette Elektro-Poppigkeit von »Iceberg« bis zu den tollen dröhnend-verzerrten Gitarrensynths in »Whale«. (ijb)



Siehe auch:
Fever Ray
The Knife
Björk

 HK119: Imaginature

Offizielle Website

Offizielle Website      http://hk119.co.uk



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