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Alle Rezensionen zu Vigleik Storaas Trio
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Epistel #5
(2012, Inner Ear/Musikkoperatørene INEA16)

»Brief Nummer fünf« nennt der Pianist sein neues Trioalbum, und es ist, natürlich, das fünfte; seit dem Wechsel am Bass (ehemals Johannes Eick) nun das zweite mit dem mehr als zehn Jahre jüngeren Mats Eilertsen - und wie der Vorgänger »Now« wiederum bei Inner Ear. Der neue Bassist scheint die Kreativität anzuheizen, doch erst im Zusammenspiel mit Johansen und Storaas vermag auch er Großes zu leisten, wie sich im direkten Vergleich mit Eilertsens mehreren, recht gefälligen eigenen Alben bei Hubro zeigt.

Es sind vielleicht nur Nuancen, feine Variationen in Tempo und Intensität hier, subtil komplexere Klangfarben dort, die dieses Trio etwa Eilertsens Trio voraus hat; doch diese beeindrucken ungemein. Und wovon auch Storaas' kürzlich erschienenes Septettalbum »Open Ears« sowie die Sidemanauftritte beim Labelchef in wunderbarer Weise Zeugnis ablegen, spielt der knapp Fünfzigjährige auf Tore Johansens Inner Ear reihenweise Top-Alben ein. »EPISTEL #5« ist mit den überaus fragilen und sensiblen Mix aus vorwiegend eigenen Stücken, sowie ein paar wenigen fremden aus der Feder von Sam Rivers, Kenny Wheeler und Michel Legrand, ein uneingeschränkt zu empfehlendes Meisterwerk des norwegischen Jazz. Wie gewohnt mit dem exzellenten detailreichen Klangbild aus dem Rainbow-Studio und den Händen von Jan Erik Kongshaug. (ijb)



Siehe auch:
Vigleik Storaas
Mats Eilertsen
Trygve Seim, Øyvind Brække, Per Oddvar Johansen
Solveig Slettahjell

Vigleik Storaas: Epistel #5



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