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Alle Rezensionen zu Altaar
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Altaar
(2013, Indie Recordings INDIE101CD)

Zwei Lieder in 34 Minuten? Und das als LP verkaufen? Altaar trauen sich was. Das Quintett eröffnet sein Debüt »ALTAAR« mit dem Stück »Tidi Kjem Aldri Att«, das gemächlich durch psychedelische Doom-Landschaften wabert: Hypnotische Synthies, monotone Gitarren, Zeitlupen-Schlagzeug. Sehr bedächtig bauen die Norweger einen Spannungsbogen auf – sehr bedächtig bauen sie ihn wieder ab. Dann sind die 20 Minuten vorbei, der Hörer findet sich im zweiten Stück wieder, das den Ambient-Ausklang des ersten aufnimmt.

Wer sich fragte, wo die zwei Teilzeitsänger Andreas Tylden und Espen T. Hangård abgeblieben sind, der erhält nach vier Minuten in »Dei Absolutte Krav Og Den Absolutte Nåde« die heiser krächzende Antwort. Sie erheben ihre Stimmen zu schneidenden Gitarren aus den Ambient-Klängen, weitere drei Minuten später galoppiert das Schlagzeug richtig los – das muss der angekündigte Black Metal-Anteil sein. Abrupt versinkt der Fünfer wieder in seiner erdrückenden, dunklen Welt und wabern weitere vier Minuten durch noisige Ambient-Wolken. Hat es das gebraucht?

Fazit: Altaar haben originelle Ideen, doch überzeugen nicht auf die ganze Länge. Ein beklemmendes Hörererlebnis – und keine Scheibe für Ungeduldige. (nat)



Siehe auch:
Kvelertak

 Altaar: Altaar



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