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Alle Rezensionen zu Yast
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Yast
(2013, Adrian Recordings/Broken Silence)

Ach, all die dummen Dinge, die wir aus verliebter Verirrung tun! Yast aus Malmö können ein Lied davon singen. Die fünf Schweden geben auf ihrem selbst betitelten Debütalbum die schwelgerischen Popträumer, die trotz aller enttäuschten Hoffnungen unbeirrt daran glauben, dass die Romantik keine bloße Schimäre ist. Schlunzige, mitunter psychedelische Schwärmer sind sie, die mit Songs wie dem gitarrenschnurrenden »Strangelove« in tiefenentspannter Grundhaltung luftige Popdrachen in den Himmel aufsteigenden lassen. Die Blumenkinder der 6oer hätten das nicht stilechter tun können.

Yast verbindem hippiesken Müßiggang mit großäugigem Tweepop, ohne dabei naiv zu wirken. Auf luftige Weise melancholisch geht es hier zu, wenn in gehobenen Falsett-Tönen über Einsamkeit und Verwirrung gesungen wird. Die Schultern hat man selbstredend in trotziger Abwehrhaltung hochgezogen. Musikalisch steht man mit zumindest anderthalb Beinen in den melodieverliebten Pop-Sixties mit angenehm hallenden Klampfenklängen. Ausflüge gen Surfrock wie im Track »Always On My Mind« zeigen, dass Yast auch gerne schauen, was jenseits ihrer Frühlingswiese liegt. Verliebte Jungs, diese Fünf! Wenn man die Liebe mit Tendenz zum gebrochenen Herz dazuzählt.
(emv)

 Yast: Yast

Offizielle Website

Offizielle Website      http://yastmusic.tumblr.com/

   

My Dreams Did Finally Come True
(2015, Adrian Recordings)

Lustvoll scheppern macht glücklich! Yast geben die fünf Ritter von der scheinbar traurigen Gestalt mit Schmackes, wenn übersteuerte Gitarren urplötzlich mit kleinen Pop-Hymnen Händchen halten. Yast wollen sich auch auf ihrem zweiten Album »MY DREAMS DID FINALLY COME TRUE« partout nicht auf nur eine Stilrichtung festlegen und hüten ihre Freiheit mit dem Enthusiasmus von Raggle Taggle Gipsys. Auf luftige Weise nachdenklich geht es hier zu, wenn die Fünf mit knorzigem Charme dem Provinzstädtchen Sandviken, wo das Album enstanden ist, ein reduziertes Klampfen-Stückchen widmen. Es geht um junge Frauen, die man küssen wollte und sollte, aber niemals dazu kommt. Ernsthaft erwachsen werden wollen Yast noch lange nicht!

Lieber pflegt man eine verspielte Form der Selbstironie und lässt die psychedelischen Gitarren dazu leise weinen. Mitunter lassen sich die Fünf wie im Album-Höhepunkt »Summertime« sogar zu himmlischen Harmoniegesängen hinreißen, begleitet von perlenden Pianoklängen! Die Schweden bringen es fertig, überschäumende Hymnen auf die das Leben und die Liebe zu schreiben: Bei »I Can Steal Any Song I Want« muss man unbedingt mitsingen! Fest steht eins: Yast träumen nicht von Karriere, Eigenheim und Kleinfamilie, sondern vom simplen Glücklichsein mit schrägen Echo-Effekten! (emv)



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