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Alle Rezensionen zu Annlaug
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

November
(2010, Fivreld FIV01)

Anders als im Folk-Duo mit Rannveig Djønne wählt Annlaug Børsheim als Solokünstlerin einen viel popmusikalischeren Ansatz, wenngleich Akkordeon, Banjo, Hardangerfiedel und Ukulele nicht fehlen und einige ihrer Lieder auf traditioneller Überlieferung basieren. Dass ihr Debüt den Titel »NOVEMBER« trägt, soll allerdings nicht heißen, dass die aus dem kleinen Dorf Ulvik am Hardangerfjord stammende Sängerin eine graue oder trübsinnige Platte eingespielt hätte. Ganz im Gegenteil - gerade der Titelsong ist eine sinnliche Feier von Annlaugs Lebens- und Liebeslust. Wären die Texte nicht in ihrem norwegischen Heimatdialekt gesungen, ein jeder würde sie sofort mitsingen.

Fast meint man jedoch, die Lieder seien englisch, so international kommt ihr Songwriting rüber, und abgedruckt sind die Texte sowieso nur in englischer Übersetzung. Aufgenommen hat sie die dreizehn Stücke mit schottischen Musikern in einem kleinen Dorf unweit von Edinburgh. Auch ihre melancholische, nachdenkliche Seite zeigt Annlaug, etwa im Streichquartett-Song »Sveve Heim« (»Soaring Home«), und gerade hier liegen die etwas zu gewöhnlichen Seiten dieser unterhaltsamen Platte. Am spannendsten sind die Lieder, die interesse Brücken zwischen folkigen Einflüssen aus Norwegen, keltischen Rhythmen und sehr gegenwärtigem Songwriting schlagen. Traumwandlerisch schön das abschließende Wiegenlied aus ihrem Heimatdorf, in dem sie sich selbst nur mit der Shrutibox begleitet, einem vage nach kleinem Akkordeon klingenden Instrument. (ijb)



Siehe auch:
Annlaug Børsheim & Rannveig Djønne
Valravn
Sorten Muld

 Annlaug: November

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.annlaugborsheim.no



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