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Alle Rezensionen zu A Canorous Quintet
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

The Quintessence
(2013, Cyclone Empire CYC 105-2)

Wer A Canorous Quintett schon immer für eine der unterbewertetsten Bands gehalten hat, kann sich über die Würdigung Cyclone Empires freuen: Die Plattenfirma veröffentlicht zum 20-jährigen Bandbestehen eine Doppel-CD mit mehr als zwei Stunden Gesamtspielzeit. Zusätzlich zu den beiden Alben »SILENCE OF THE WORLD BEYOND« (1996) und »THE ONLY PURE HATE« (1998) packen sie die EP »AS TEARS« (1995) obendrauf sowie einige Bonustracks, kurz: Alles was die Schweden jemals offiziell veröffentlicht haben plus zwei bis dato unveröffentlichte Stücke (»Dreamcloud«, »Welcome To Your End«).

Ein fettes Paket – dennoch erreichte die (Melodic) Death-Kapelle nie den Bekanntheitsgrad ihrer Landsleute At The Gates, Dark Tranquillity oder In Flames. Möglicherweise mit ein Grund, weswegen Fredrik Andersson (hier erst Gitarrist, dann Schlagzeuger) zu Amon Amarth wechselte. Stilistisch passen sie nicht ganz zu den erwähnten Kapellen, immer wieder klingen einige Black Metal-Anteile à la Dissection durch. Klirrend kalte (Doppel-)Gitarren, scheppernd-rasselndes Schlagzeug und ein röchelnder, fauchender Mårten Hansen gipfeln in Killernummern wie dem Titeltrack »Silence Of The World Beyond«, »The Orchid Sleeps« oder »The Black Spiral«. Einen Kritikpunkt gibt es aber: Die Produktion dürfte etwas ausgewogener sein.

Für die Statistik: A Canorous Quintet änderten später ihren Namen erst in The Plague, dann in This Ending. (nat)



Siehe auch:
Amon Amarth
Dark Tranquillity
In Flames
Dissection

 A Canorous Quintet: The Quintessence

   

Only Pure Hate - MMXVIII
(2018, Black Lodge -)

Die alten Recken wollen’s noch mal wissen: Wiedervereinigungs-Show der Melodic Deather in Stockholm 2017 mit anschließender Veröffentlichung des Livemitschnitts 2018 (»ALIVE FROM THE WORLD BEYOND«), gefolgt von der Neueinspielung des letzten offiziellen Studioalbums (1998) »THE ONLY PURE HATE« exakt 20 Jahre später. Folgerichtig nennt sich das gute Stück »THE ONLY PURE HATE – MMXVIII« und bietet neben einer ausgewogeneren, wuchtigeren Klangqualität zusätzlich das bis dato unveröffentlichte, angeschwärzte Stück »The Plague That Haunts Me«.

Auf dem 44-Minüter ist außerdem Peter Nagy (Mörk Gryning, Eternal Oath) dabei, der seit 2016 bei der ACQ-Nachfolgekapelle This Ending die Gitarre bedient. Und nun möge der geneigte Fan entscheiden, ob er die zeitgemäße Neueinspielung oder das authentische Untergrund-Original bevorzugt – oder sich der Vollständigkeit halber einfach beide zulegt. Wichtiger als die Frage nach alt, neu oder beidem ist jedoch diese: Können wir in naher Zukunft mit einer echten neuen Scheibe der Schweden rechnen? (nat)



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