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Alle Rezensionen zu Laila Yrvum
(Genre »Folk«, Land »Norwegen«)

 

Langs Veien
(2012, Heilo HCD7242)

Laila Yrvum ist auf ihrem ersten Soloalbum in eine altbekannte Falle getappt: Sie hat sich viel zu viel vorgenommen! Die Sängerin, in ihrer Heimat die wohl wichtigste musikalische Repräsentantin der Traveller-Kultur der Roma, will auf »LANGS VEIEN« in 14 Songs durch Vielseitigkeit glänzen und geht auf der Strecke auf zahlreichen Nebenpfaden verloren. »Na, was wollen Sie denn nun wirklich, Frau Yrvum«? möchte man ihr fragend zurufen. Los geht es mit »Barndom« , einem A-Capella-Stück mit Kinderchorbegleitung, das gut und gerne auch auf einer Gewerkschafts-Kundgebung intoniert werden könnte. Und damit ist nur der Auftakt gemacht durch eine Reise, die zwischendurch den Schlager streift (»Livets Karrusell«), mit dem Bossanova-Pop flirtet, dem verlangsamten Tango huldigt und leise jazzige Anklänge pflegt. Dass die Sängerin mit Wonne auf bluegrassigen Americana-Folkweiden verweilt und die Slide-Gitarrw schluchzen lässt, ist vielleicht die einzige Konstante, die sich hier finden lässt.

Heimelig und harmonisch geht es hier zu. Aber leider auch harmlos. Trotz all der Genre-Hüpferei scheut sich Yrvum tunlichst davor, irgendwo anzuecken. Die grundsympathische Sängerin schafft, unterstützt von kundigen und einfühlsamen Begleitmusikern wie Tom S. Lund an der Gitarre ein Wohlfühl-Universum, in man auf angenehme Art verweilen mag. Aber einen bleibenden Eindruck hinterlässt sie nicht. Eigentlich schade! (emv)

Laila Yrvum: Langs Veien

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myspace.com/lailayrvum53



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