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Alle Rezensionen zu Hullyboo
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Bønner Og Flesk
(2012, Norcd)

Das Alltägliche, Unaufgeregte schätzen. Wie etwa herzhafte Hausmannskost! Hullyboo bringen auf ihrem Debütalbum »BØNNER OG FLESK« (Bohnen mit Speck!) die ruhigen Dinge zum Funkeln. Die drei Schulfreunde entpuppen sich auf ihrem ausschließlich mit Eigenkompositionen bestückten Erstling als souveräne Grenzgänger zwischen den Stilen. Dass Jazz, Blues und Country keineswegs Gegensätze sind, muss man den Norwegern nicht erzählen. Das Trio fühlt sich im Lounge-Jazz genauso wohl wie im improvisiernden Gitarren-Grooven in der Tradition von Pat Metheney. Fein!

Die Herren geben sich reichlich gegenseitigen Freiraum, um die eigenen Stärken auszuspielen. Lassen die Klampfen flirrend leuchten und die Bläser beseelt aufspielen. Pflegen die kunstvolle Verlangsamung ebenso wie die hakenschlagenden Tempowechsel. Kommen mitunter in Tracks wie »Spaghetti«angenehm verträumt daher. Sind dabei tiefenentspannt. Müssen niemandem etwas beweisen. Und sind dabei so putzmunter wie Spatzen in der Frühlingssonne. In den kleinen Dingen liegt die Kraft! (emv)



Siehe auch:
Skadedyr

 Hullyboo: Bønner Og Flesk

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.facebook.com/Hullyboo

   

Farkost
(2019, Øra Fonogram)

Aus drei mach fünf: Die norwegischen Jazz-Grenzgänger Hullyboo haben sich den Saxofonplayer Tore Brunberg und den Trompeter Jakob Eri Myrhe mit ins Boot geholt. Was in diesem Fall eine passende Metapher ist, denn der Albumtitel »FARKOST« bezeichnet nichts anderes als Schiff, das für viele Norweger zum Alltag gehört. Das Quintett geht hier auf sehr sinnliche Weise der Frage nach, wie sich Musik und Bewegung gegenseitig beeinflussen. Die sympathisch bescheiden agierenden Musiker schlagen hier keine großen Wellen, sondern erkunden feinfühlig dynamische Wechselwirkungen. Mit viel Respekt vor dem Spiel der anderen!

Lebhaftere Sounds gehen bruchlos in sphärische Klänge über. Der Track »Fredag« etwa überzeugt durch eine Mischung aus klassisch-ruhigem Jazz und dynamisch-ausufernden Postrock. Mit dem ruhigen »Bakevje« tanzen Bass und Schlagzeug auf ruhige Weise miteinander, während die Bläser-Arrangement feinfühlige Tupfer setzen. Hullyboo überzeugen auch als Quintett mit ihrem reichen Minimalismus: Weniger ist hier unbedingt mehr! (emv)



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