Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Pow Wow
(Genre »Jazz«, Land »Schweden«)

 

Wop ’n‘ Wow
(2011, Footprint Records FRCD064)

Soll man sich doch vom ersten Eindruck nicht leiten lassen: auf der Rückseite des Pappdeckels ein Foto mit vier – na sagen wir mal Mitt-Fünfzigern - , die eher nach Ausflug zum Dorsch-Angeln in norwegischen Fjorden aussehen denn nach Jazz, zudem einem nach Freiheit strebenden!

Mit zwei Tenorsaxophonen, nämlich Björn Almgren rechts und Jonny Wartel links nebst Kjell Thorbjörnsson am Bass und Ingemar Landén am Schlagzeug ist Pow Wow mit Schmackes auf den Spuren der Avantgardisten der frühen 60er Jahre. Aber nicht nur: nach drei kleinen Intros teilen sie die CD in drei Teile: der erste, »Folklorism« überschrieben, beschäftigt sich mit schwedischer ebensolcher – nun gut. Nun besser wird’s im Teil »Ornettism«, der sich mit Ornette Coleman auseinander setzt: vor allem »Ramblin‘« wird dem Schöpfer durchaus gerecht. Das kann man auch guten Gewissens über Teil 3 sagen: dieser heißt »Pepperism« und ist Jim Pepper gewidmet, wie sich bereits aus dem Bandnamen erschließen lässt. »Comin‘ And Goin‘«,»Lakota Song« und natürlich Peppers großer Hit »Witchi Tai To« werden mit Kompetenz, aber auch mit ein wenig viel Ehrfurcht dargeboten. Macht nix, vor dem großen Indianer kann man sich schon verneigen. Alles in allem fein, Ihr könnt gerne so weiter machen. Oder Dorsche angeln. (tjk)

 Pow Wow: Wop ’n‘ Wow



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2020, Design & Programmierung: Polarpixel