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Alle Rezensionen zu Triple Bass Fantasy
(Genre »Jazz«, Land »Schweden«)

 

A Secret Sign
(2011, Kopasetic Productions KOPACD 028)

Fünf Musiker, davon drei Bassisten: kann das gut gehen? Ja, wenn die beiden anderen keine geringeren sind als die grandiose Percussionistin Lisbeth Diers und der nicht minder kompetente Saxophonist Cennet Jönsson. Der ist auch treibende Kraft hinter diesem Projekt und hat alle Stücke geschrieben. Wobei diese von teilweise berührend einfachen Melodien und Harmonien geprägt sind. Wenn dann noch Lisbeth Diers die Saxophon-Linien stimmlich doppelt, entstehen Momente von unfassbarer Reinheit und Schönheit.

Was doch aber gar nicht Sinn und Zweck der Übung war: hier sind nämlich noch drei Bassisten zugange, und das ist die eigentliche Herausforderung – der Klang bleibt nämlich immer klar und luftig. Magnus Hjorth ist links, Hans Andersson in der Mitte und Johnny Åman rechts zu hören. Die beiden Schweden und der Finne kommen sich nicht in die Quere, spielen in unterschiedlichen Lagen unterschiedliche Dinge und auch gar nicht ständig alle drei. Schon im Opener »Bone Three« liefern sie ein Musterbeispiel an Interaktion ab: von repetitiven Ostinati über Akkorde und Soli bis zum Streichen reicht die Bandbreite der Behandlung des großformatigen Instruments. Weitgehend unbemerkt ist hier ein Meisterwerk entstanden, mit tiefer Spiritualität und drei Bässen. Jim Pepper hätte seine helle Freude gehabt. (tjk)



Siehe auch:
Lisbeth Diers
Josefine Cronholm
Hans Andersson / Jacob Karlzon
Cennet Jönsson

 Triple Bass Fantasy:  A Secret Sign

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.kopasetic.se



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