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Alle Rezensionen zu Tonje Unstad
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Mygga og Flua
(2011, Novise/Musikkoperatørene Novise02)

Nach den stark auf persönlichem Songwriting basierenden Alben »Sett« und »Æ ror aleina« richtet sich Tonje Unstads dritte CD »MYGGA OG FLUA« (»Mücken und Fliegen«) an die Jüngsten unter uns. Dennoch sind ihre zehn neuen Lieder sozusagen für alle von 2 bis 102 geeignet, und neben den titelgebenden Insekten auf der Fensterbank finden sich hier auch Krabben und die Krähe Kari und verschwindende Teddybären. Schon »Æ ror aleina« hatte Humor sowie verspielte Melodien und heitere Duette, und so geht Unstad den Weg hier schlüssig weiter.

In fruchtbarer Zusammenarbeit mit gelegentlichen Fremdtexten und vorwiegend akustischen Musikern (Mandoline, Melodika, Schlaginstrumenten etc) sowie mit einem Kinderchor erarbeitete Tonje Unstad ein munter-anregende Platte, in der die typischen trivialen oder albernen Flachheiten vieler Kinderlied-CDs gänzlich fehlen. Diese Songs ging sie mit nicht weniger Feingefühl und Hingabe an als ihre persönlichen Alben. Unstad belebt nachdenkliche, witzige und rührende Texte, doch sollte man dafür natürlich des Norwegischen mächtig sein. Ansonsten kann man gut auch nur die erfindungsreiche Musik genießen. (ijb)



Siehe auch:
Annlaug Børsheim

Tonje Unstad: Mygga og Flua

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.tonjeunstad.no

   

Æ ror aleina
(2009, Novise/Musikkoperatørene DPP508)

In »Orca Ikkje« swingen höchst munter diverse Gitarren und Rhythmusinstrumente; es ist der dynamische, mitreißende, schillernde Höhepunkt von Tonje Unstads zweitem Album, das ansonsten einem recht gewohnten akustischen Songwriting-Kurs folgt. Die aus Evenes nördlich des Polarkreises stammende Sängerin setzt den Weg ihres drei Jahre zuvor erschienenen Debüts »Sett« fort, nachdem sie seither viel getourt und mit verschiedenen Musikern ihr Können vertieft hat.

Die zehn Lieder singt sie im Dialekt ihrer nordländischen Heimat, begleitet unter anderem von Jørn Øien an Piano und Rhodes und Schlagwerker Helge Norbakken, klanglich astrein in Bugge's Room in Oslo aufgenommen. Spannend wird es immer dann, wenn sie vom Pfad konventionellen Songwritings abweicht oder durch leichte Verschiebung und Humor für überraschende Färbungen sorgt, etwa im amüsanten Duett mit Terje Nilsen. Das versteht man sogar rein intuitiv, auch wenn man nicht der nordnorwegischen Sprache mächtig ist. (ijb)



Siehe auch:
Helge Norbakken / Batagraf
Emilia Amper
Miki N'Doye
Terje Nilsen / Tore Johansen

Audio-Link



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