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Alle Rezensionen zu The Glorious Animals
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Make A Sound
(2013, Für Records/Timezone Distribution)

The Glorious Animals müssen einfach blonde Föhnwelle plus weiße Bundfaltenhosen tragen und zumindest dezent geschminkt sein: Zu offenkundig huldigt das Trio auf seiner Debüt-EP »MAKE A SOUND« dem klassischen britischen 80er-Synthiepop á la Spandau Ballet oder Duran Duran. Ätsch, falsch gedacht, die Stockholmer bevorzugen kurz und dunkel! Die Überzeugung, dass gepflegtes Pathos nichts für Feiglinge ist, teilen die Drei allerdings mit ihren großen Vorgängern. Gefühle kommen auf der fein melodramatischen Single »Judith« grundsätzlich in Übergröße daher. Die Synthies voll aufgedreht und der unberechenbaren Dame eben urbane Minnelieder dargeboten. Ahaa, ahaaa, Emotion! Durchaus sehr formatradiotauglich, diese Schönmenschenmusik, die mit schick leicht umflorten Augen daherkommt!

Wollen wir hoffen, dass den Glorious Amimals trotz der Überdosis Zucker doch ein ironisches Glimmen in den Augen eigen ist. Sänger Erik Stenström schraubt seine Stimme in überidische Höhen, bis endlich die notwendige Ergriffenheit einsetzt. Ach! Dass man auch etwas anders kann, zeigen die Schweden m rockigeren Track »Up To You«. Das entschädigt dann für die platte Beziehungsweisheiten wie »I need you, you need him, he needs her« im sehr arrivierten Track »He Needs Her«. Wohl eine komplizierte Dreiecksbeziehung, aua! Dafür gefällt die puderzuckerleichte Hymne »Let Us Sleep« um so mehr, in der die elektronischen Sternschnuppen nur so stieben. Zu viel Gefühl? Ach wo! (emv)

The Glorious Animals: Make A Sound

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.facebook.com/TheGloriousAnimals



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