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Alle Rezensionen zu Watain
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

The Wild Hunt
(2013, Century Media 9983062)

Watain legen mit »THE WILD HUNT« in fast konsequenten Dreijahresrhythmus das fünfte Album vor. Der Nachfolger von »LAWLESS DARKNESS« (2010) stimmt den Hörer mit dem atmosphärischen, instrumentalen Intro »Night Vision« perfekt auf die folgenden zehn Songs ein: Er stürzt sich auf himmlisch zarten Melodien schwebend abrupt in die finstere schwarzmetallische Hölle hinab. Und wo sie schon mal da sind, bleiben sie auch hier: Sänger Karl »E« Erik Stellan Danielsson, Gitarrist Pelle »P« Martin Forsberg und Schlagzeuger Nils »H« Håkan Jonsson rasen infernalisch durch ein bitterböses Black Metal-Stück – das auch aus den frühen Neunzigern stammen könnte. Die unheilschwangere Fortsetzung »Black Flames March« folgt auf dem Fuß, zunächst gemächlicher, groovender, dann facettenreicher, aber nicht weniger garstig als der Opener.

Nach einer böse gekrächzt und geröchelten Midtempo-Nummer geht es mit dem ebenso intonierten, aber in puncto Tempo verdammt vielseitigen »The Child Must Die« weiter. Im folgenden längsten Stück des Albums überrascht Erik mit Klargesang, gegen Ende dieses, über weite Strecken akustischen »They Rode On« ergänzt ihn weiblicher, erstaunlich passender Gesang. Wie es der Titel vermuten lässt, geht es bei »Sleepless Evil« diabolisch weiter, der Titelsong dagegen schleicht sich unheilvoll ins Gehör, mit Chören, Flüstern – und einer Flamenco-Gitarre zum Ausklang. Nach einem weiteren Gemetzel, einem Instrumentalstück und dem sämtliche Aspekte vereinenden »Holocaust Dawn« endet der (knapp) 63-Minüter.

Vielfältig. Anspruchsvoll. Bedrückend. Brachial. Retrospektiv. Zeitlos. Kaufen. (nat)

 Watain: The Wild Hunt

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.templeofwatain.com/

   

Casus Luciferi
(2003, Season Of Mist SOM 185)

Album Numero zwei der schwedischen Black Metaller. Kein Keyboardgeklimper, keine Effekthaschereien, keine Schnörkel beeinträchtigen das puristische schwarzmetallische Hörvergnügen von Watains »CASUS UCIFERI«. Stattdessen beherrschen vom bilderbuchmäßigen Opener »Devil’s Blood« bis zum finalen Titeltrack stramme Gitarrenriffs, bösartiger Fauchgesang und überwiegend schnelles Schlagzeug die frostige Atmosphäre.

Selbst etwas langsamere Passagen, wie in »I Am The Earth«, klingen grimmig und giftig. Grollende Bässe dominieren »Opus Dei (The Morbid Angel)«. Freunde finsteren, mystischen, essentiellen satanischen Black Metals abseits der Klischee-Kapellen können hiermit nichts falsch machen. Binnen ihrer 51 Minuten offenbart die diabolisch groovende Scheibe – die es auch auf Vinyl gibt – keine Schwächen. Schnell. Kalt. Roh. Kaufen. (nat)



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