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Alle Rezensionen zu Cult of Luna
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Vertikal II
(EP, 2013, Indie Recordings INDIE122CD)

»VERTIKAL II« ist, wie es der Name sagt, die Fortsetzung von »VERTIKAL«, das im Januar 2013 erschien – und das uns, warum auch immer, nie erreicht hat. Die 1998 in Västerbotten gegründete Band agiert auf ihrem achten Album in Zeitlupe, eine Art elektronisch ergänzter Doom, hypnotisch, repetitiv und laut Promoterinfo: »honed to the visual imagery of Fritz Lang’s classic expressionist science-fiction film ‚Metropolis‘.«

Einen maschinenartigen Charakter kann man dem 35-Minüter tatsächlich nicht absprechen. Die vier überlangen Stücke entwickeln dabei durchaus einen hypnotischen Charme, locken den Hörer in einen zeit- und raumlosen Sog. Wo ein Lied aufhört und das nächste beginnt, kann er kaum feststellen, alles verschwimmt zu einem großen Ganzen, aus dem er irgendwann, fernab jeglichen Zeitgefühls, verwirrt erwacht. Bleibt einzig die Frage, ob es dazu tatsächlich eines Aufgebots aus sieben Musikern bedarf, alias Johannes Persson (Gitarre, Gesang), Fredrik Kihlberg (Gitarre, Gesang), Erik Olofsson (Gitarre), Andreas Johansson (Bass), Magnus Lindberg (Schlagzeug), Thomas Hedlund (Schlagzeug, Perkussion) und Anders Teglund (Keyboard, Electronics). (nat)

 Cult of Luna: Vertikal II

Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.cultofluna.com/

   

Vertikal I & II
(2013, Indie Recordings -)

Mein Wunsch wurde erhört: Nach »VERTIKAL II« erreichte mich nun, mit fast einjähriger Verspätung, auch der erste Teil – im Doppelpack. Genauer gesagt, nennt sich die Scheibe »VERTIKAL I & II«, wobei Cult Of Luna allerdings das Klanggewand des ersten Teils etwas modifizierten: »Earlier this fall we realized that the version of Vertikal that was up on Spotify was not the album version but the individual songs one by one without the right transitions. (…) we decided to upload a new album version for the whole Vertikal session«.

Geschlagene 108 Minuten währt das intensive Spektakel aus bleischweren Gitarren und oszillierenden Synthies, aus zerbrechlichen Melodien und massiven Soundwänden, gelegentlich garniert mit heiserem Krächzen und äußerst spärlichem Klargesang. Das Album der Kapelle aus Umeå (Heimat von The (International) Noise Conspiracy, Meshuggah, Naglfar, Refused) ist ein Gesamtkunstwerk, das vom Hörer höchste Aufmerksamkeit fordert – und ihn mit melancholisch-mächtig-schönen Momenten belohnt. (nat)



Siehe auch:
The (International) Noise Conspiracy
Meshuggah
Naglfar
Refused



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