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Alle Rezensionen zu Sarkom
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Doomsday Elite
(2013, Dark Essence Records ?)

Wieder eine Band, die ich nicht kenne, obwohl sie bereits mehrere Alben veröffentlicht hat: »DOOMSDAY ELITE« ist bereits das dritte Werk der norwegischen Sarkom um Sänger Unsgaard (So Much For Nothing). Möglicherweise sind die Black Metaller für mich bisher Unbekannte, da sie hier ein gutes, aber nicht sehr gutes Album abliefern – oder zu wenig Präsenz auf den einschlägigen Festivals zeig(t)en.

Unterstützt durch Sgt. V (Svarttjern) am Bass sowie Schlagzeuger Uruz (Urgehal) und diversen Gästen, darunter Psy Coma alias Pzy-Clone (The Kovenant) oder Haan (Svarttjern), fabrizieren sie 41 Minuten Schwarzmetall zwischen alter Schule und neuen Ideen. Nach dem eröffnenden Titeltrack zieht die Truppe das Tempo für das einzige norwegische Stück (»I Utakt Med Gud«) noch mal ordentlich an, doch mit einigen Variationen im Tempo und sogar einer gesprochenen Passage. In den acht Stücken bieten die Norweger Abwechslung in Geschwindigkeit, Dynamik und Songstrukturen, und erreichen eine gewisse Eigenständigkeit.
Fazit: Der Weg zu einem sehr guten Album ist nicht mehr weit. (nat)



Siehe auch:
Repulsive Aggression
The Kovenant

 Sarkom: Doomsday Elite

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.sarkomsect.com/

   

Aggravation Of Mind
(2013, Dark Essence Records -)

Unlängst veröffentlichten Dark Essence Records das dritte Album Sarkoms, »DOOMSDAY ELITE«. Nun schieben sie eine Wiederveröffentlichung der beiden Vorgänger hinterher. Das 2006 erschienene Debüt »AGGRAVATION OF MIND« vermengt alle wichtigen schwarzmetallischen Zutaten zu einem gelungenen Gericht: Keifen, Krächzen, frostige Gitarrenmelodien, pochende Bässe und hämmerndes Schlagzeug.

Wenngleich diese Ingredienzien bereits viele Black Metal-Köche Norwegens verwendeten, so verpassen Sarkom dem traditionellen Gericht doch eine eigene Würze. Apropos eigen: Die hysterische Stimme des Fronters Unsgaard sowie deren gleichförmigen Einsatz, muss man mögen. Dagegen sind die acht langen Stücke in Sachen Geschwindigkeit und Instrumenteneinsatz vernehmlich abwechslungsreicher. Sie offerieren ebenso derbe Knüppelanteile wie gemächlich daher leiernde Passagen, sehr gelungen in »The Chosen One« – übrigens mit Hintergrundgesang des Bassisten / Schlagzeugers Renton. Den experimentellen Fremdkörper »Inside The Memories« hätte das Trio allerdings weglassen können. Anständiger Erstling, gute Produktion. (nat)

   

Bestial Supremacy
(2013, Dark Essence Records -)

Die zweite Sarkom-Wiederveröffentlichung aus dem Hause Dark Essence: Das 2008 erschienene, zweite Album »BESTIAL SUPREMACY«. Was hier als erstes auffällt, schon ohne die Scheibe zu hören, sind die im Vergleich zum Vorgänger deutlich kürzeren Lieder. Als zweites der etwas veränderte, variablere Gesang; Unsgaard hat sich verbessert.

Nach dem leider belanglosen Einstieg »Inferior Bleeding«, folgt glücklicherweise der entspannt groovende Hinhörer »I Call Your Name«. Für das Titelstück legt das Trio ordentlich an Geschwindigkeit zu: eine klassische Black Metal-Prügelorgie. Etwas dezenter agieren die Norweger in »Infected«, dessen eingängige Leitmelodie ins Ohr geht. Nach dem düsteren, schleppenden »Parallel To A Wall Of Fire« lässt Gastsänger Mannevond (Koldbrann) in »Symbolic Revulsion« aufhorchen. Doch langsam geht Sarkom die Luft aus, der Rest des 44-Minüters bleibt überwiegend durchschnittlich. Leider. (nat)



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