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Alle Rezensionen zu Jussi Björling
(Genre »Klassik«, Land »Schweden«)

 

Jussis Beste
Puccini, Bizet, Mascagni
(1995, RCA/BMG 74321-317-2)

Die Sonne scheint bei Capri im Meer zu versinken, wenn der legendäre Jussi Björling (1911-1960) die Highlights aus seinem Opern-Repertoire zum Besten gibt: Puccini ist mit »Tosca«, »La Bohème« und »Turandot« gleich dreimal vertreten, aber auch Bizets »Perlenfischerduett« (mit Robert Merrill) und die Siciliana aus der »Cavalleria Rusticana« von Mascagni lassen »JUSSIS BESTE« als ein »Best Of Best« aller Opernhits aus den 50er Jahren erscheinen. In Norwegen erreichte diese CD übrigens Platinstatus – 35 Jahre nach dem Tod des Tenors.

Der »schwedische Caruso« Jussi blieb seiner Heimat immer verbunden. Deshalb sind Reminiszenzen an den Norden mit »O Helga Natt« und zwei Grieg-Lieder (»En Svane«, »En Drøm«) für ihn eine Selbstverständlichkeit. Und wenn das Värmland-Lied in einer historisch-schlichten Aufnahme von 1936 erklingt, dann versinkt die Sonne ganz langsam irgendwo in den schwedischen Schären. Jussis Stern erstrahlt zeitlos am Musikhimmel. (mls)



Siehe auch:
Jussi Björling

Jussi Björling: Jussis Beste

 

ReDiscovered – Carnegie Hall Recital, Werke von Beethoven, Schubert, Strauss, Brahms, Mozart, Sibelius, Sjöberg, u.a.
(2003, RCA/BMG 82876.53379.2)

Der schwedische Caruso (1911-1960) war nicht nur auf der Opernbühne eine Legende, sondern erlangte auch für seine Liederrezitative Weltruhm. Zu den Perlen seiner Sangeskunst zählt der Live-Mitschnitt des Konzerts am 24. September 1955 in der Carnegie Hall in New York, mittlerweile von RCA erstmals auf einer CD komplett aufgelegt.

Björling singt hier neben populären Opern-Ausschnitten von Giordano, Bizet, Mascagni, Mozart und Puccini einige Schubert- und Strausslieder sowie sechs skandinavische Lieder von Grieg, Sibelius und Sjöberg mit einer in ihrer Schlichtheit ergreifenden Inbrunst. Eine weitere Besonderheit bei diesem Recital: Immer wieder fügte Björling zwischen den gedruckten Programmnummern Zugaben ein, die er jeweils ansagte und so in ständigem Dialog mit seinem Publikum stand. Den Wechsel vom melancholisch-sanften Lied zur dramatischen »Cavalleria rusticana« meistert er mit so geschmeidiger Stimme, dass man auch fünfzig Jahre später dem Carnegie-Konzert noch lustvoll lauscht. (mls)

Jussi Björling: ReDiscovered – Carnegie Hall Recital, Werke von Beethoven, Schubert, Strauss, Brahms, Mozart, Sibelius, Sjöberg, u.a.

 

Jussi Björling: Collection (Vol. 6)
(2006, Naxos 8.110790)

Diese CD ist der sichere Beweis dafür, dass Legenden ihre »Jugendsünden« nicht immer vor der Nachwelt verbergen können. Dies betrifft auch den schwedischen Star-Tenor Jussi Björling (1911–1960). Alle großen Nummern der Opern- und Operettenliteratur waren in den vorangegangenen Folgen der Naxos-Edition mit historischen Aufnahmen dieses Ausnahmesängers schon zu hören gewesen – nun aber folgt Unerhörtes! Denn zwischen 1931 und 1935 hat sich Björling unter dem Pseudonym Erik Odde auch gefälliger Unterhaltungsmusik gewidmet.

Erhalten hat sich eine ganze Reihe von kurzweiligen Nummern: Jazz, Swing, Tango und auch satt triefende Schmonzetten. Gesungen wird alles (natürlich) in schwedischer Sprache, gespielt aber auf einem interationalen Niveau, das zeigt, welch sicherer Geschmack schon damals im hohen Norden herrschte. Natürlich klingt alles mono und von dem obligatorischen historischen Rauschen begleitet, aber auch so macht die CD unendlich Spaß. Ein Raritätkabinett – nicht nur für Sammler. (mku)

Jussi Björling: Jussi Björling: Collection (Vol. 6)



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