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Alle Rezensionen zu Obliteration
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Black Death Horizon
(2013, Indie Recordings INDIE116CD)

... wer kam eigentlich auf die wahnwitzige Idee, Obliteration das Etikett »Death Metal« zu verpassen? Der Opener »The Distant Sun« beginnt doomig, entwickelt sich gen Thrash, die Gitarren in »Goat Skull Crown« erinnern an Speed und unzählige Elemente der sieben Stücke auf »BLACK DEATH HORIZON« an Black Metal. Apropos: Obliteration stammen aus Kolbotn, bekannt als Heimatort der Black ’n‘ Thrasher Aura Noir und der Schwarzmetall-Legende Darkthrone – die einst als Death Metal-Kapelle anfingen. Beim (Sub)Label Tyrant Syndicate des Darkthrone-Bandkopfes Nocturno Culto veröffentlichten Obliteration übrigens 2007 ihr Debüt »PERPETUAL DECAY«, der Nachfolger erschien via Fysisk Format, der Drittling hier schließlich bei Indie Recordings.

Wo Fronter / Gitarrist Sindre Solem (Nekromantheon) stimmlich hin will, erschließt sich mir auf dem 43-Minüter nicht so ganz: er röchelt, schreit, krächzt. Währenddessen rasen seine Mannen, alias Gitarrist Arlid Myren Torp (Nekromantheon), Bassist Didrik Telle (Altaar, Ex-Dead Trooper) und Schlagzeuger Cristian Valbo (Aura Noir (live), Ex-Deject) fröhlich durch oben erwähnte Mischung aus Old School Black Metal, Thrash und Death. Die schön scheppernde Snare samt Becken verpassen »Transient Passage« einen hypnotischen Groove und Dynamik. Was gibt’s noch zu sagen? Der Vierer beherrscht seine Instrumente und die eher langen Songs (zwischen fünf und knapp acht Minuten) sind ordentlich produziert, ab und an wäre etwas mehr Bass angebracht. Hören. (nat)



Siehe auch:
Darkthrone
Aura Noir
Altaar

 Obliteration: Black Death Horizon



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