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Alle Rezensionen zu Lars Graugaard & Jean-Michael Pilc
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Fact Machine
(2013, clang/clang.cl clang003)

Die flippige Elektro-Jazzpiano-Extravaganz erinnert an Bugge Wesseltofts New Conception of Jazz. Ähnlich wie Kjetil Husebø improvisieren Lars Graugaard aus Dänemark und Pianist Jean-Michel Pilc, nach New York übergesiedelter Pariser, mit der Verbindung der beiden Klangwelten von Piano und abstrakter Elektronik. Man hört (oft, aber nicht immer), dass die teils sieben bis acht Minuten langen Tracks ohne Proben entstanden, sondern in der freien Begegnung der beiden Musiker improvisiert wurden.

Leider wirkt das Zusammenspiel phasenweise etwas zufällig; etwas mehr Ausarbeitung hätte den recht schönen Klangideen gut zu Gesicht gestanden. Graugaard werkelt mit dem Arsenal elektronischer Effekte und sprunghafter Rhythmen, während Pilc auf seine Weise die üblichen diskontinuierlichen Tonfolgen hinwirft. Atmosphärisch hübsch, aber ohne die dichte Emotionalität, wie sie die oben genannten norwegischen Kollegen Husebø und Wesseltoft zum Teil viel tiefgreifender ausgelotet haben. Die eindringlichste Sound-Collage kommt ganz zum Schluss: In »Bounce« beeindrucken Graugaards enervierende Industrial-Schattierungen mit wunderbar bizarren Einfällen und rhythmischer Komplexität, auf die Pilc mal mehr, mal weniger eigenwillig zu antworten weiß. (ijb)



Siehe auch:
Kjetil Husebø
New Conception of Jazz
Bro/Knak
Lars from Mars

Lars Graugaard: Fact Machine

Offizielle Website

Offizielle Website      http://clang.cl/lars-graugaard



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