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Alle Rezensionen zu At The Gates
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

At War With Reality
(2014, Century Media -)

Die gibt’s noch? Falsch. Die gibt’s wieder. Nach 19(!) Jahren sind At The Gates »AT WAR WITH REALITY«. Ihr Ziel: Oldschool zu sein, aber zeitgemäß klingen ohne in der Vergangenheit festzuhängen. Mit einem spanisch gesprochenen Text und Horrorfilm angehauchten Hintergrundgeräuschen stimmen die Melodic Deather auf ihr Wiedervereinigungs-Debüt ein, was zugleich auf das lyrische Gesamtkonzept hinweist. Fronter Tomas »Tompa« Lindberg ließ sich vom Magischen Realismus inspirieren, genauer von südamerikanischen Autoren der 1950er und 1960er aus diesem Genre. Für eine adäquate Death-Untermalung der Texte garantieren die Björler-Brüder (überwiegend Anders) mit fiesen Riffs und feinen Melodien.

Vereint in klassischer Besetzung, gemeinsam mit Gitarristen Martin Larsson und Schlagzeuger Adrian Erlandsson, holen sich die Schweden den (Melodic) Death-Thron zurück. Sich auf seine Wurzeln besinnend übersetzt der Fünfer seine Vergangenheit in die Moderne, mit perfekten Riffs, packenden Melodien (»The Circular Ruins«), wunderbar bösartigem Gekreische und auf den Punkt passender Rhythmik (»The Book Of Sand (The Abomination)«) . Düster und tonnenschwer, verspielt und kompromisslos – und durchgängig auf Höchstniveau. Fazit nach 44 Minuten: Ziel erreicht. Kaufen!

PS: Das Album gibt’s auch als Mediabook-CD sowie als 3-Disc-Artbook, inklusive Bonustracks,erweitertem Booklet und Aufnäher. (nat)

 At The Gates: At War With Reality

Offizielle Website

Offizielle Website      www.atthegates.se

   

Gardens of Grief
(2009, Candlelight CANDLE267CD)

Das Demo »GARDENS OF GRIEF« ebnete At The Gates 1991 den Weg zum Plattenvertrag: Dolores Records veröffentlichte es im gleichen Jahr als EP – ein kurzes Gastspiel, denn das Debütalbum »THE RED IN THE SKY IS OURS« erscheint nach der Tour mit Dismember, Bolt Thrower, Massacre und Immolation via Peaceville. Das nur am Rande erwähnt, zurück zu »GARDENS OF GRIEF«, dem Karrierebeginn der Deather.

Hier stehen Tomas »Tompa« Lindberg am Mikro (u.a. Lock Up, Ex-Grotesque, Ex-Nightrage), an den Gitarren Alf Svensson (u.a. Ex-Grotesque) und Anders Björler (u.a. Pagandom, Ex-The Haunted), sein Bruder Jonas Björler am Bass (The Haunted, Ex-Demolition) sowie Adrian Erlandsson am Schlagzeug (u.a. Paradise Lost, The Haunted, Vallenfyre, Ex-Cradle Of Filth). Die Göteborger spielen Death Metal, allerdings nicht im Stile ihrer Landsleute Dismember, sondern bereits hier deutlich melodischer – was sie zu Mitbegründern des (Sub)Genres »Melodic Death Metal« macht, bzw. des »Göteborg-Sounds« gemeinsam mit In Flames oder Dark Tranquillity. Paradebeispiele: Das gut 6-minütige »All Life Ends«, abwechslungsreich komponiert, mit vielen Tempo- und Stimmungswechseln oder epische »AT The Gates«. Schade ist die rohe Produktion, die den Gitarren nicht immer den ihnen zustehenden Platz einräumt (»Souls Of The Evil Departed«), auch Tompas Mikroarbeit überzeugt nicht durchgängig. Doch insgesamt ist dieses erste Lebenszeichen EP ein deutlicher Fingerzeig, wohin At The Gates unterwegs sind: Nach oben. (nat)



Siehe auch:
Dismember
The Haunted
In Flames
Dark Tranquillity



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