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Alle Rezensionen zu Alice And The Mountain
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Nine Lives
(2013, Karmakosmetix)

Schillernd wie das Innere einer Perlmuttmuschel präsentiert sich Alice And The Mountain alias Silje Kåfjord auf ihrem Debütalbum »NINE LIVES« . Bloß sich nicht fassen und domestizieren lassen mit vorschnellen musikalischen Einordnungen! Die Chanteuse aus Südnorwegen springt scheinbar mühelos zwischen den Genres: Trip Hop und Neo-Pianoromantik, balladigen Dreigroschenoper-Anspielungen, Nu Lounge Jazz und Kammer-Elektronikpop. Uff, die Dame hat hohe Ansprüche! Am kommerziellsten ist hier noch das sehr tanzbare, vertrackte und schimmernde Dancefloor-Stückchen »Hunt You« ausgefallen.

Die Sängerin flirtet mit hörbarem Vergnügen mit den großen Vorgängerinnen: Mitunter meint man Anklänge an Joni Mitchells intelligente Grenzgängereien zu hören. Und wenig später an die neumodische Mystik von Loreena McKennitt. Das könnte angestrengt und überladen wirken, kommt aber tatsächlich sehr locker und leichtfüßig daher. Übrigens am Piano einfühlsam unterstützt von Bernt Moen, der in reduzierten Tracks wie »Little Things« den kongenialen Partner an den Tasten gibt.

Die Kåfjord säuselt, schreit, gurrt, lockt, schmachtet und sehnsüchtet. Aber schafft es dabei, sich eine Aura des Geheimnisvollen, des Nicht-Fassbaren zu bewahren. So wie sie es auf schwerelos tagträumerische Art im klassisch schönen Song »Like In A Dream« tut. Emotionaler Höhepunkt des Albums aber ist der Seelentröster »Resting Place«, der in seiner zarten Innigkeit an das unvergessene Credo der Cowboy Junkies erinnert: You´ll be loved again! (emv)

 Alice And The Mountain: Nine Lives

Offizielle Website

Offizielle Website      http://karmakosmetix.com/artist/alice/



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