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Alle Rezensionen zu Casablanca
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Riding A Black Swan
(2014, Gain Recordings -)

Wie nennt man es, wenn (Ex-)Mitglieder diverser Combos samt einem ehemaligen Fußballprofi gemeinsam genau strukturierte, auf Nummer Sicher gehend komponierte, leicht glamige Rocksongs gemeinsam einspielen? »RIDING A BLACK SWAN«. Hinter Casablanca verbergen sich vier Schweden – Sänger Anders Ljung (Space Age Baby Jane), Gitarrist Erik Stenemo (Melody Club), Schlagzeugerin Josephine Forsman (Sahara Hotnights) und Bassist Mats Rubarth (Ex-Fußball-Nationalspieler) – sowie der in Schweden lebende Gitarrist Ryan Roxie (Electric Angels, Alice Cooper).

Ob die guten Kritiken des 2012-er Debüts »APOCALYPTIC YOUTH« der Stockholmer gerechtfertigt sind, kann ich nicht beurteilen: ich kenne es nicht. Der Nachfolger jedenfalls besteht aus endlos wiedergekäuten Texten, Melodien und Einspielereien (siehe Intro), erst von anderen, dann von sich selbst. Das beginnt mit einem Glockengeläut-Intro – juhu. Wie originell. Noch nie dagewesen – setzt sich fort im Gesang á la Joakim »Jocke« Berg (Hardcore Superstar) für Arme und Melodien bei wem-doch-gleich-schon-gehört? Wo haben sie sich für »Some Misty Morning« bedient? Bei Thin Lizzy zu Gary Moores Zeiten? Oder woanders? Egal. Eigen, neu oder spannend ist hier ohnehin nichts. Darüber können weder technisches Können noch die zu glatte Produktion hinweg helfen.

Fazit: Ihr stehlt mir meine Zeit. Zum Glück nur 37 Minuten. Belanglos, beliebig, austauschbar, seelenlos. Wegtreten. (nat)



Siehe auch:
Sahara Hotnights
Melody Club
Hardore Superstar

 Casablanca: Riding A Black Swan



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