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Alle Rezensionen zu Black Motor
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

Yöstä Aamun Kynnykselle
(2013, Nordic Notes NN055)

Trotz fast zehn Alben im Gepäck sind die drei Finnen aus Pori und Tampere hierzulande bislang nur Eingeweihten ein Begriff. Dabei werden sie von Größen der Szene wie Verneri Pohjola, Peter Brötzmann oder Iro Haarla geschätzt und besucht. Äußerlich könnte man das Trio für eine Grunge-Band halten (eine finnische, gleichwohl), doch auf »YÖSTÄ AAMUN KYNNYKSELLE« lassen sich Bassist Ville Rauhala, Tenorsaxofonist Sami Sippola und Simo Laihonen an Schlaginstrumenten und Flöten recht entspannt dahintreiben. Das Album nimmt sich mehr als eine Stunde Zeit; die durchschnittliche Länge der acht Stücke liegt über acht Minuten.

Unruhig darf man bei dieser CD nicht sein, sonst vergeht einem die Laune. Assoziativ, latent psychedelisch, aber vor allem zwanglos mäandernd gleiten die Melodien dahin, als gäbe es kein Morgen. Vor allem das Saxofon erzählt lässige Geschichten, die vom Schlagzeuger so sanft wie (klang-)farbenreich kontrastiert werden. Der Kontrabass geht streckenweise ein wenig unter zwischen den beiden anderen, aber wenn er sich mal bemerkbar macht, dann deutet sich ein starker Charakter an, dem man insgesamt ein wenig mehr Präsenz gewünscht hätte. Ein Album, das einen nicht unmittelbar anspringt; eines, in das man sich einhören muss, aber das gut zum langen finnischen Winter passt. (ijb)



Siehe auch:
Verneri Pohjola
Iro Haarla

 Black Motor: Yöstä Aamun Kynnykselle

Audio-Link Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.blackmotor.fi



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