Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Tristania
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

World Of Glass
(2001, Napalm/SPV 085-24002)

Unter Insidern war Tristania ja schon länger ein Geheimtipp, aber durch das Erscheinen der nunmehr dritten CD in voller Länge dürfte der Band nun endgültig der Durchbruch gelingen. Vor allem fasziniert der äußerst abwechslungsreiche Gesang, der die norwegische Metaltruppe neben ihren musikalischen Fähigkeiten zu etwas ganz Besonderem macht.

Die wunderschöne Stimme der Sängerin Vibeke Stene wechselt sich mit dem »Gegrunze« von Osten Bergoy und herrlichen Chorgesängen ab. Das verleiht allen Songs eine gewisse Spannung, so dass nie Langeweile aufkommt. Auch musikalisch bieten die Norweger sehr viel Abwechslung: Melodischen Passagen mit Violinenklängen folgen sehr rockige Parts. Für Gothic Metal-Fans ein Muss! (hog)

 Tristania: World Of Glass

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.tristania.com

   

Ashes
(2005, Steamhammer/SPV 085-99202)

Mit einem Gesangs-Dreigestirn kehren die Norweger zurück: Neben Vibeke Stene säuselt Østen Bergøy melodiös, niedergegrunzt von Kjetil Ingebrethsen – und das schon im Opener »Libre«.

Tristania halten an ihrer Rock-Metal-Klassik-Gothic-Linie fest. Einige der »Ashes«-Stücke hätten definitiv auch auf eines der drei bisherigen Longplayer gepasst, etwa die Ballade »Cure«. Heraus sticht allerdings »The Wretched«: Gleichwertig tönen die Stimmen aller parallel, wehen über eine raue Metallandschaft, zuweilen unterbrochen durch zarte Cellopassagen. Ein atmosphärischer, stimmungsvoller Song. Der Rest rangiert im (oberen) Mittelfeld. (nat)



Siehe auch:
W:O:A Full Metal Juke Box – Vol.3
Gothic Spirit 7
Gothic Romance 2

   

Midwintertears / Angina
(EP, 2001, Napalm/SPV NPR 061)

Diese EP sollte man wirklich nur als Aperitif vor dem nächsten Longplayer betrachten: Der Song »Midwinter Tears« dürfte den Fans noch vom Erstling vertraut sein, »Angina« stammt vom Nachfolger und »Opus Relinque« desgleichen – allerdings als »Radio-Edit«.

Was bleibt? Ein Minuten währendes Vorspiel namens »Sirene«. Ein theatralischer, ebenfalls minutenlanger Ausklang alias »Saturnine«. Dazwischen zwei neue, wirklich gute Stücke in bester Tristania-Manier: »Pale Enchantress« und »Cease to Exist«. Ob das zum Kauf reizt, möge jeder für sich entscheiden. (nat)

   

Beyond The Veil
(1999, Napalm/SPV NPR070)

Das Sextett verwendet ähnliche Elemente wie auf »WIDOW'S WEEDS«, aber entwickelt diese weiter – und schickt die Hörer auf eine spannungsgeladene Achterbahnfahrt zwischen ruhigen und bestialischen Parts. Die Sängerin verschwindet dabei leider oft im Abseits.

Vibeke und Morten betreiben zwar immer noch ein stimmliches Engel-contra-Teufel-Spiel, doch nun gibt es vermehrt klaren männlichen Gesang und opulente, mönchsartige Chöre. Fester Bestandteil der romantisch-tiefgängigen Lieder ist auch hier Pete Johansens Violinenspiel. Empfehlenswert: »Beyond The Veil« und »Lethean River«. (nat)

   

Widow's Weeds
(1998, Napalm/SPV NPR041)

Auf Keyboardteppichen schreitet Sängerin Vibeke Stene im Midtempo ihrem Gegenspieler Morten Veland entgegen, umnebelt von Chorschwaden. Mit »WIDOWS WEEDS« feiern die Norweger ihren Einstand – die Mini-CD »TRISTANIA« aus dem Vorjahr beiseite gelassen – und schaffen eine Symphonie aus Gothic, Klassik, Death und Black Metal.

Das mag den Eindruck einer Theater Of Tragedy-Nachbildung erwecken. Doch das Sextett hat mehr Potential, wie »Evenfall« oder »December Elegy« beweisen – Inspirationen durch die Black Metal-Könige Cradle Of Filth nicht ausgeschlossen. Bereits hier taucht Østen Bergøy in »Angellore« auf, und Geiger Pete Johansen setzt wohlverteilte Akzente. (nat)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel