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Alle Rezensionen zu Väärt
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Det Kommer Ett Skalv
(2014, Westpark 87265)

Der Albumtitel ist mit »Ein Beben wird kommen« ins Deutsche übertragbar, und Väärt verstehen dies für sich so, dass sie klar Stellung beziehen gegen Umweltzerstörung und modernen Konsumzwang – diese Auswüchse der Zivilisation sind auch in Schwedens hohem Norden deutlich zu spüren. Entsprechend ist der Bandsound ein wenig rockiger geworden, sie lassen sich von Post Rock und Psychedelic Rock inspirieren. Sehr eigenständig sind Väärt allemal.

Geblieben ist das Suchtpotential, das auch auf dieser CD einige Songs entfalten, man kann die CD mehrfach hintereinander hören ohne Langweil-Attacken. Wobei der Schweden-Sechser das ziemlich clever arrangiert: Bass und Drums beginnen oft mit dem Grundgerüst, der Gesang wird zunächst eher verhalten begleitet. Gitarren und Keyboards brechen dann mal mehr, mal weniger heftig herein mit Gegenmelodien, die zu den Gesanglinien wunderbar kontrastieren und somit wiederum harmonieren. Immer wieder gelingen ihnen hymnische Bögen, die sie mit feinem Chorgesang wie einen Regenbogen über die verschlammte Landschaft legen. Und so wird das Beben manchmal richtig fröhlich. (tjk)



Siehe auch:
Kraja

 Väärt: Det Kommer Ett Skalv

Offizielle Website

Offizielle Website      http://vaart.se

   

Palla Orka
(2011, Westpark 87216)

Frida Johansson (Gesang und Geige, bekannt von Kraja), Johan Airijoki (g), Love Kjellsson (key, electronics) und der Sänger Pär I. Poromaa kommen allesamt aus dem nördlichen Teil Schwedens, haben sogar teilweise samische Wurzeln. Inzwischen leben sie aber in südlicheren Gefilden, was man ihrer Musik auch anhört. Leicht Folk-angehaucht, schaffen sie ein paar wunderbare Pop-Hymnen mit Indie-Rock und LoFi-Anleihen, die sogar Suchtpotential haben.

Mit leichter Melancholie und fröhlichem Optimismus, mit akustischer Gitarre und Violine, mit viel Sinn für kleine Gesten und große Melodiebögen bezaubert die Band auf ihrer zweiten CD. Schon der Opener »Broarna I Haparanda«, »Hilja« und »Surkas« sind neben dem Titelsong die Highlights. Poromaa hat eine sehr schöne, ganz eigene und leicht melancholische Stimme, die aber ebenso sonnig rüberkommt. (tjk)



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