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Alle Rezensionen zu Bergman
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Maximum Delirium Overdrive
(2014, Play My Music/Musichelp)

Ein ernstes Jungmenschengesicht blickt uns vom Plattencover direkt in die Augen. Mädchen? Junge? Durchaus nicht eindeutig! Ähnlich verhält es sich mit der musikalischen Einordnung von »MAXIMUM DELIRIUM OVERDRIVE«, dem Debütalbum von Jonas Bergman. Die Beschäftigung mit inneren Befindlichkeiten, die der Schwede hier mit hoher Sensibilität pflegt, weist eigentlich ins Singer-Songwriterlager. Aber so einfach sind die Dinge nicht. Herr Bergman hat gleichermaßen einen Hang zu opulenten, synthielastungen Inszenierungen, wie ihn die britischen Dandys der New Romantics Anfang der 80er mit Verve pflegten. Damit es klar ist: Hier geht es mitunter sehr plüschig zu! Und man könnte in Tracks wie »The Gate« fast schwören, dass hier die unvergesslichen Visage zitiert werden!

Doch damit nicht genug: Bergman schweift in sanft psychedelische Gegenwelten ab, einschließlich sanft experimenteller Zwischentöne, wie im schön ausufernden »The Sea«. Und was fährt der Mann aus Kiruna für ein Instrumentarium auf, etwa im barock inszenierten Glanzstückchen »In My Garden«:gefühliges Piano, scmeichelnde Streicher und eine ins Falsett kippende Stimme! Dem Nordschweden gelingt hier noch nicht alles, aber hey! Langweilig wird es uns im angenehn verschachtelten Universum des Herrn Bergman nicht, wenn mit unerwarteten Tempowechseln aufwartet und keine Probleme damit hat, in mehrstimmige Harmoniegesänge auszubrechen! Holla! (emv)

 Bergman: Maximum Delirium Overdrive



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