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Alle Rezensionen zu Mike Andersen
(Genre »Rock«, Land »Dänemark«)

 

Mike Andersen
(2013, Nordic Music Society ApS/Soulfood)

Mike Andersen ist mit Mitte 30 selbstbewusst genug, um auf seinem vierten Album einfach unter seinem eigenen Namen anzutreten. Das muss genügen. Denn der Musiker mit der rauhen Bluesstimme (man könnte schwören, dass er aus den tiefsten US-Südstaaten stammt!) und dem Faible für erdigen Soul hat als neugieriger Traditionalist in unserem nördlichen Nachbarstaat seinen Durchbruch bereits geschafft und kann es sich hier leisten, hochkarätige Musiker aus Århus um sich zu versammeln (unter anderem aus dem Umfeld von Tina Dico). Und gemeinsam auf Entdeckungsreise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten aufzubrechen. Ohne seine europäischen Wurzeln zu verleugnen, wie er in dem angenehm verlangsamten Cover des Beatles-Klassikers »Something« beweist.

Wer hier mutige musikalische Aufbrüche erwartet, hat falsch gedacht. Herr Andersen ist nicht als Neuerer, sondern als Bewahrer angetreten. Was nicht heißt, dass es hier langweilig zugeht! Bei »You Don´t Need Me« umarmen sich die Stimmen des Rauhbeins und der beiden jamaikanischen Background-Sängerinnen Nikki Burt und Abbygayedallas wie Blue Curacao und Eiswürfel. Andersen personifiziert glaubhaft den ebenso lebenserfahrenen wie lebensfrohen Kumpeltyp mit Gütesiegel »besonders wertvoll«. Dass man sich wünscht, mit diesem Mann zu später Stunde am spärlich beleuchteten Bartresen zu sitzen und ehrlich und leicht selbstironisch über das Leben zu räsonieren. So, wie er das in erwachsenen Herzschmerz-Tracks wie »Between Love And Dawn« tut. (emv)



Siehe auch:
Tina Dico

Mike Andersen: Mike Andersen

Offizielle Website

Offizielle Website      http://mikeandersen.com/



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