Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Bent Jædig
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Bent Jædig Was Here
(2013, Stunt STUCD 13092)

Der Tenorsaxophonist Bent Jædig (1935-2004) wird als einer der Väter des dänischen Modern Jazz bezeichnet, prägte er doch ab Mitte der 60er Jahre dortige Szene. Er spielte auch viel in Deutschland und dem übrigen Europa, begleitete auch durchreisende US-Stars. Beim Betrachten des Cover-Fotos lässt sich sein Stil leicht ableiten.

Diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 1969 und dem Jazzclub Montmartre, über Jahrzehnte die erste Adresse in Kopenhagen. Mit dem wie immer sehr perlend spielenden Pianisten Kenny Drew, dem dänischen Bass-Wunder Niels-Henning Ørsted Pedersen und dem recht unbekannten Drummer J.C. Moses steht ihm eine heftig swingende Rhythm Section zur Seite, besonders Drew und NHØP bestechen mit Soli, wie man sie von beiden kennt. Das Repertoire kann man durchaus so erwarten: ein paar eigene Kompositionen des Saxophonisten irgendwo zwischen Bebop und Hard Bop, dazu Standards wie »Softly, As In A Morning Sunrise«, »Green Dolphin Street« und »There Will Never Be Another You«. Zwischen Bebop und Hard Bop bewegt sich dann auch der Rahmen des Quartetts: Thema spielen und los geht’s mit längeren Soli. Jædig spielt sehr kraftvoll, mit typischer Robustheit der damaligen Zeit. Nachdem es gar nicht so viele Aufnahmen unter seinem Namen gibt, ist diese CD ein gutes Dokument seines Könnens. (tjk)



Siehe auch:
Niels-Henning Ørsted Pedersen

Bent Jædig: Bent Jædig Was Here

Offizielle Website

Offizielle Website      www.jazzdanmark.dk/da/jazzhistorie/hall-fame/bent-j%C3%A6dig



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2018, Design & Programmierung: Polarpixel