Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Midnattsvrede
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Ripe Fruit on the Gallows Tree
(EP, 2014, Eigenverlag -)

Beim Inferno Festival 2014 in Oslo präsentierten sich die ortsansässigen Midnattsvrede auf der Bühne des John Dee als waschechte Black Metaller. Doch auf ihrer neuesten EP »RIPE FRUIT ON THE GALLOWS TREE« gebärden sie sich deutlich vielschichtiger. Im siebenminütigen Titelstück bahnen sich doomige Augenblicke einen Weg, lodern progressive Gitarrenmelodien empor oder erklingen düster gesprochene, leicht angesungene Passagen, eingebettet zwischen kehligen Black Metal-Vocals und raschen Riffs.

Das dunkle »Beneath Dead Kings« schleppt sich bis auf einen kurzen Ausbruch im Midtempo dahin, ihn löst akustisches Zwischenspiel (»I nøkkens dyp«) ab. Dann taucht mit »Det voldelige rav« der vermeintlich erste Schwarzmetaller auf, doch was so böse begann entwickelt plötzlich progressive Töne. Zum Ausklang sorgt das Schubladen-resistente, bisweilen fast dissonante »Carrier Of Wounds« für verknotete Ohren. Fazit: Empfehlung für offene (Black) Metaller. Mehrmals hören – und Details entdecken.

Für die Statistik: Midnattsvrede (»Mitternachtszorn«) wurde 1994 von Ole »Jormungand« Teigen und Asmodeus gegründet, existierte bis 1997 und fiel bis 2013 in den Dornröschenschlaf. Nachdem sich Schlagzeuger Teigen u.a. bei Den Saakaldte, Morbid Symphony, Framferd und Dødheimsgard tummelte, küsst er die Kapelle wieder wach, unterstützt von Sänger Kaahrl, Gitarrist/Sänger Einar Thorberg (u.a. Curse, Den Saakaldte, Fortíð, Ex-Thule) und Bassist Ian Slemming (Kraanium). (nat)



Siehe auch:
Dødheimsgard
Curse

 Midnattsvrede: Ripe Fruit on the Gallows Tree



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel