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Alle Rezensionen zu Thus Owls (aka Thus:Owls)
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Turning Rocks
(2014, Secret City Records scr034cd)

Für ihr drittes Album begaben sich Erika und Simon Agrell vorrangig in Simons Heimatstadt Montréal ins Studio, fanden bei Secret City Records eine neue Labelheimat und verzichteten schließlich auch noch auf den etwas unhandlichen Doppelpunkt im Bandnamen. Und so hören wir auf dem angemessen betitelten »TURNING ROCKS« Thus Owls in einer auch personell fast rundum erneuerten Band: die Schweden Cecilia Persson und Ola Hultgren sind weg, dafür spielen nun Parker Shper und Stefan Schneider fest im Quintett. Gleichwohl öffnet sich die Gruppe wie gehabt stetig auch weiteren Mitmusikern, in diesem Fall unter anderem Chorgesang und einer kleinen Blechbläsersektion.

Weiterhin schreibt Erika Agrell vorwiegend die Lieder, doch entgegen der etwas unheilvolleren Kammerpop-Fantasien von »Harbours« treten Thus Owls hier mit durchweg druckvollerem, man möchte fast sagen massiverem, Klangbild in Erscheinung — weitaus mehr (Art-)Rock als Songwriter-Pop. Doch der Wandel steht ihnen bestens. Erikas stimmlich kräftiger und textlich persönlicher Gesangsauftritt erinnern nun stark an Mariam »The Believer« Wallentins letztjähriges Quasi-Solodebüt »Blood Donation«, und das, obwohl Mariam diesmal nicht mehr mitwirkt. Trotz des geradlinigeren Gesmatbilds sind die reichhaltigen Arrangements nach wie vor eine der Stärken von Thus Owls, seien es die prägnanten Gitarrensounds oder die zauberhafte Orgel in »How, in my Bones«. (ijb)



Siehe auch:
Mariam The Believer

 Thus Owls (aka Thus:Owls): Turning Rocks

Offizielle Website

Offizielle Website      http://thusowls.com

   

Harbours
(2011, Hoob Records HOOBCD024)

Musikerpaare, die sich im Privaten und auf der Bühne (bzw. im Studio) gleichermaßen bereichern, gibt es einige in der (Rock-)Musikgeschichte. Leider gingen die Trennungen oftmals so qualvoll vonstatten, dass man Duos wie Sonny & Cher oder Ike & Tina Turner eher wegen der Gewaltakte aus der Erinnerung streichen möchte denn sie als positive Beispiele hochzuhalten. Solange die Chemie aber so wunderbar stimmt, wie es bei Erika und Simon Agrell, dem schwedisch-kanadischen Ehepaar derzeit der Fall ist, mag man kaum daran zweifeln. Mit drei weiteren (schwedischen) Musikern im Quintett nennen sie sich Thus:Owls und begrüßen, wie schon bei ihrem Debüt 2009, noch eine Riege an Gastmusikern wie u.a. Sängerin Mariam Wallentin und Posaunist Joakim Toftgård.

Im Grunde fungiert diese latent theatralische Band in erster Linie als Ausdrucksrahmen für Erika Agrells leise verschrobene Songs, die oftmals auf Pianomelodien (Cecilia Persson, auch Wurlitzer und Harmonium) grundieren, aber gerne in fantasievolle Klangideen und ausgefeilte Arrangements ausgeweitet werden. Hin und wieder, wie im sieben Minuten langen »When they fight« darf es auch mal etwas druckvoller sein. So empfehlen sich Thus:Owls als etwas weniger spleenige Alternative zu Wildbirds & Peacedrums. (ijb)



Siehe auch:
Cecilia Persson
Wildbirds & Peacedrums



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