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Alle Rezensionen zu OWL Trio
(Genre »Jazz«, Land »Grenzgänger«)

 

OWL Trio
(2013, Losen Records LOS 123-2)

Sonderlich einfallsreich ist es ja nicht, die Band nach den Anfangsbuchstaben der Vornamen der Mitglieder zu benennen, in diesem Fall kommt wenigstens eine Eule heraus. Sonderlich einfallsreich auf den ersten Blick ist auch nicht das Repertoire, mit Stücken von Ellington, Porter und Kern – alles schon hunderte Male gehört. Völlig überflüssig also, diese CD?

Langsam: Lage Lund ist die zentrale Figur im Trio, der norwegische Gitarrist lebt seit langem in New York und ist immerhin Thelonious Monk-Preisträger. Die Liste der Musiker, mit denen er gespielt hat, ist beeindruckend. Lund pflegt einen feinen, klaren Stil und Sound in der Nähe von Jim Hall. Mit Will Vinson (sax) und Orlando le Fleming am Bass kultiviert er Standards, das ist dann zwar nicht neu, aber kompetent und stilsicher. Die eigenen Stücke gehen einen eigenen, eher freien Weg, da wird es interessanter. Sehr schön die Coltrane-Ballade »Dear Lord«, da klingt Vinson fast wie Lee Konitz. Insgesamt also ein Trio zwischen Tradition und Moderne – kein Muss, aber durchaus lohnenswert zu hören. (tjk)

 OWL Trio: OWL Trio

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.owltrio.com



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