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Alle Rezensionen zu The Splendor
(Genre »Jazz«, Land »Schweden«)

 

Delphian Palace
(2011, Hoob Records HOOBCD027)

The Splendor könnten ebensogut unter dem Namen Lisen Löve Quartet auftreten, so sehr prägt die Schwedin das Gesamtbild der Band, nicht nur durch ihr prägnantes, einnehmendes Saxofon, sondern auch durch Glockenspiel, Omnichord, Percussion, Elektronik und ihre Stimme. Dass ihren drei Mitmusikern, Fabian Kallerdahl (piano, synth, perc, Melodica), Josef Kallerdahl (Bass) und Lars Källfelt (dr, perc), wesentlicher Einfluss zuzuschreiben ist, macht den offenen, freigeistigen Anspruch von The Splendor (zu deutsch: die Pracht, die Herrlichkeit) erst so richtig groß.

Nach ihrem Debüt »Sound of Splendor« (2008) wollten die vier sich noch mehr aufs spontane Zusammenspiel fokussieren, und so zogen sie sich für ihr zweites Album in ein kleines Haus am Meer zurück. Dass die meisten Stücke frei improvisiert sind, würde man anhand der sehr ausgefeilten zehn Songs erstmal nicht vermuten. Der abgelegene Aufnahmeort steigerte sowohl die Fantasie als auch die Verdichtung auf die bandinternen Stärken, und das im Prinzip »klassische« Jazzquartett wird von The Splendor unangestrengt und mit Mut zu Kontrasten und Tempovariationen in ein neues, sehr zeitgemäßes Kapitel geführt. »DELPHIAN PALACE« beeindruckt mit kunstvollem Spiel zwischen melodisch und verspielt, zwischen Tradition und Innovation, zwischen Ensemble und Solo. (ijb)



Siehe auch:
Fabian Kallerdahl
Lindha Kallerdahl
Josef & Erika
Nils Berg Cinemascope

The Splendor: Delphian Palace

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.thesplendor.nu



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