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Alle Rezensionen zu SpaceMonkey
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

The Karman Line
(2014, Hubro/Grappa HUBROCD/LP2534)

Der Affe, Albert II, fliegt ins All, über die 100-Kilometer-Grenze der Erde, die sogenannte »Karman Line«. Kleiner geht ein Free-Jazz-Konzeptalbum, das Duo-Debüt zweier der aktivsten und kreativsten Multiinstrumentalisten der aktuellen norwegischen Szene, selbstredend nicht. Wie soll man diese in alle Richtungen freigeistig ausufernde, also entgrenzte Improvisationsmusik nur (be-)greifbar machen? Eine emotionale, wenngleich spaceige Hyperpiano[sic!]-Nummer wie »Chopping Wood In My Brand New Moon Boots« könnte fast von In The Country sein; die abschließenden »Long Distance Call« und »Landing Day« ist dann schon vielmehr Brian Eno, »Music for Spacetravels«.

In Stücken wie »Meanwhile In A Galaxy Far Away« allerdings tobt das Chaos, Schlagwerk, Elektronik und anderes Gefrickel springt auf den ersten Blick wirr und beunruhigend umher. Also »Free Jazz« ist natürlich eine viel zu enge, eine fast unverschämte Schublade für diese individualistische, über jeden Tellerrand hinausblickende Stilmixtur. Dass Morten Qvenild in erster Linie Pianomann ist und Gard Nilssen als Schlagzeuger in Erscheinung tritt, lässt sich angesichts von SpaceMonkeys Trip kaum erahnen. Überraschende Platte für Hubro; hätte man eher auf Gigafon erwartet, zwischen Lord Kelvin und »Monsters and Puppets«. (ijb)



Siehe auch:
Morten Qvenild
Lord Kelvin
Magic Pocket & Morten Qvenild
Astro Sonic

 SpaceMonkey: The Karman Line

Offizielle Website

Offizielle Website      http://hubromusic.com/spacemonkey-the-karman-line



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