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Alle Rezensionen zu Crucified Barbara
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

In The Red
(2014, Despotz -)

… und dabei hatten die ersten 30 Sekunden des Openers »I Sell My Kids For Rock'n'Roll« so gut angefangen: Eine kratzig-abgesoffene Stimme als weibliches Pendant zu Lemmy Kilmister untermalt von Rock(’n‘Roll)-Gitarren, wummerndem Bass und hämmerndem Schlagzeug. Dann drosseln Crucified Barbara ihr Tempo und schieben eine nicht überzeugende langsame Passage ein mit Beinah-Jaulen der Sängerin Mia Coldheart ein. Zum Glück dauert das Intermezzo nur (zweimal) wenige Sekunden.

Highspeed passt einfach besser zu den vier Powerfrauen ohne jeglichen Pussy-Faktor. Das muss ich auch im anschließenden »To Kill A Man« feststellen, das wunderbar schleppend, mit sattem Groove und leichten L7-Anleihen (nur die Musik, nicht der Gesang) stark anfängt – und dann stark nachlässt. Jaularien zum zweiten kombiniert mit über weite Strecken unspektakulärem Songwriting. In welche Richtung schlägt der Rest des vierten Albums aus? Zu den rotzrockigen Punkwurzeln des Quartetts oder zum schon zigmal gehörten Hardrock? Leider auch einige Male (zu oft) gen Letzteres. Und genau das erschwert die Bewertung: fünf Sterne für die starken Momente (à la Girlschool) und drei Sterne für die schwachen – die zum Glück bei weitem an die ihrer Landsfrauen Hysterica heranreichen. Fans von (Frauen-)Hardrock allerdings können sich »IN THE RED« der schon 1998 gegründeten Kapelle bedenkenlos zulegen. (nat)



Siehe auch:
Hysterica

 Crucified Barbara: In The Red



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