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Alle Rezensionen zu Hilde Louise Asbjørnsen
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Sweet Morning Music
(2014, Grappa/Musikkoperatørene GRCD 4468)

In Europa ist Hilde Louise noch sträflich unbekannt, in ihrer norwegischen Heimat sieht es anders aus. Zumindest ist »SWEET MORNING MUSIC« schon ihre neunte CD. Inzwischen hat sie sich auch eine eigene Nische gebuddelt: sie verquickt Pop mit Swing bzw. Jazz der 20er bis 40er Jahre, dazu eine kräftige Prise Cabaret.

Das macht sie richtig gut: »When You Are Gone« kommt gleich recht schräg mit Klarinette (Atle Nymo) und Orgel (Anders Aarum) nebst Text, »Gjer Det Igen« mit norwegischem Gesang ist sehr lässig mit Fingerschnipsen und schwebender Gitarre. An »Tea For Two« erinnnert der Beginn von »The Room«, aber Hilde Louise bricht die Idylle schnell, der Song wird düsterer. Hier gibt es auch eines der wenigen wirklichen Instrumentalsoli: Bassist Jens Fossum zeigt sein Können. »It Ain’t Friday« erinnert fast an die glorreichen B-52’s. Kitsch kann sie auch: »Wartime« wirkt aber nur aufs erste Hören so. Ganz fein auch die Ballade »It’s Gonna Rain Again«, da zeigt sie ihre jazzigere Seite, ebenso im swingenden »Tell Me Tomorrow«. Eine sehr bunte CD, im Gegensatz zum schwarz-weißen Cover. Die Dame kann’s! (tjk)



Siehe auch:
Jens Fossum

Hilde Louise Asbjørnsen: Sweet Morning Music

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.hildelouise.com

   

Red Lips, Knuckles And Bones
(2019, Ozella Music SW 516 CD)

Hilde Louise hat ihren Nachnamen endlich prominenter aufs Cover dieser CD geschrieben, Recht hat sie. Überhaupt klingt »RED LIPS, KNUCKLES AND BONES« anders als bisher, aber auch wieder nicht: Ihre Stimme klingt immer noch leicht mädchenhaft, hat aber auch hier und da einen leicht lasziven Unterton.

Anders Aarum ist nach wie vor an den Tasten, Jens Fossum steht am Kontrabass, dazu kommen Svein Erik Martinsen an der Gitarre und Hermund Nygård am Schlagzeug. Gemeinsam swingen sie Hilde Louise Asbjørnsens Stücke über einen deutlichen Retro-Touch ins Hier und Jetzt. Tatsächlich stammen elf der zwölf Songs aus der Feder der Sängerin, sie streift auch Americana und Brasilien. Doch auch das macht dieses Album in sich sehr stimmig: Hilde Louise Asbjørnsen schafft spielend einen Spagat aus elegant retro, lässig latin und federnder Frische. (tjk)



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