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Alle Rezensionen zu Andreas Dreier Trio
(Genre »Jazz«, Land »Grenzgänger«)

 

Poinciana
(2014, Losen Records LOS 130-2)

Ein weiterer skandinavischer Blick in die Jazzhistorie US-Amerikas; diesmal ein in mehrfacher Hinsicht untypischer. Bassist Andreas Dreier aus Dänemark (heute in Norwegen lebend) formiert ein Trio mit dem norwegischen Gitarristen Bjørn Solli, der darüber hinaus aktuell mit seinem eigenen transatlantischen Jazzensemble auftrumpft, und dem Australier Adam Pache am Schlagzeug. Letzterer saugte ebenfalls einige Jahre lang die Jazzkultur im »Big Apple« auf, bevor er sich auf dem selben Breitengrad, allerdings in Europa, in der italienischen Hauptstadt niederließ.

Die drei US-Liebhaber haben sich für ihr Triodebüt eine ganz famose, leichtfüßige Mischung aus Tunes angeeignet (sie nennen sie passend »Feelgood Music«), mit der sie dem legendären Ahmad Jamal Trio Ehre erweisen wollen. Jenes Pianotrio mit Drummer Vernell Fournier und Bassist Israel Crosby begeisterte Mitte des 20. Jahrhunderts mit einem federleichten Swing-Sound, dem eine raffinierte, zugleich unprätentiöse Eleganz zugeschrieben wird. Andreas Dreier und seinen beiden Kollegen gelingt es jedoch auf eine ganz überraschende, nichtsdestoweniger feinfühlige Weise, in der Besetzung mit Gitarre eine kongeniale Hommage darzubieten. So nostalgisch zwar, dass der präsente Klang fast irritiert - aber warm ums Herz wird's einem dennoch. (ijb)



Siehe auch:
Bjørn Solli

Andreas Dreier: Poinciana



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