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Alle Rezensionen zu Rasmus Fisker
(Genre »Beats«, Land »Dänemark«)

 

Hydra
(2014, clang/clang.cl clang021)

Vor fünfzehn Jahren wäre diese Platte höchstwahrscheinlich bei Warp Records oder Raster-Noton erschienen, zwischen Plaid, Autechre und Alva Noto. Heute, da die Musik der Neunziger Jahre gerade wieder in wird, passt das Album Rasmus Fiskers wiederum nahtlos in die retrospektive Szene. Doch der junge Mann gibt sich, anders als mancher Kollege, glücklicherweise nicht mit reiner Nachahmung zufrieden, sondern macht die Ideen von Glitch/IDM ohne große Ehrfurcht zu seinem eigenen Ding.

Bislang unter dem Namen Sykofant in Erscheinung getreten, präsentiert der aus dem dänischen Århus stammende Fisker ein bemerkenswert ausgefeiltes Werk, das vor allem in feinen, verspielten Details überzeugt und für jedes der zehn Stücke geschickt eine eigene Identität gestaltet. »Glowbird« etwa flicht behände jazzige Blechbläser zwischen die vertrackten Rhythmusgebilde. Dagegen setzen »Offline« und »Minim« auf kontraststarkes Miteinander aus impressionistischem Piano und organischer Elektronik, ersteres Stück kantiger und warm, letzteres schwebend karg und dunkel. Schön auch die überraschenden dub-beeinflussten Passagen im Autechre-mäßigen »Sleep Patterns« und im eher traumhaften »Crest«. Fisker punktet mit einem Reichtum an Ideen und Stärken in diesen zumeist kurzen Elektro-Tracks. (ijb)



Siehe auch:
Lars Graugaard & Jean-Michael Pilc

Rasmus Fisker: Hydra

Audio-Link Offizielle Website

Offizielle Website      http://clang.cl/rasmus-fisker



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