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Alle Rezensionen zu The Young Mothers
(Genre »Jazz«, Land »Grenzgänger«)

 

A Mothers Work is Never Done
(2014, Tektite Records TR03CD)

Bass-Wizard Ingebrigt Håker Flatens bisherige Bands waren nun wirklich keine Entspannungsmusik. Atomic, Scorch Trio, The Thing, etliche Zusammenarbeiten mit Paal Nilssen-Love... seine Diskografie und Konzertlaufbahn strotzt nur so vor High-Energy-Projekten. Besonders The Thing und Atomic sind Sammelbecken für die vielen Ideen der verschiedenen multiaktiven Mitwirkenden, und Håker Flatens Webseite listet darüber hinaus weitere Soloveröffentlichungen. Doch dem Norweger reicht das nicht; in Houston formierte er 2012 ein weiteres Quintett mit vielen Gastauftritten, diesmal mit Jazzern der dortigen texanischen Szene, einer illustren Mischung aus dem Umfeld von Steve Albini, Pauline Oliveros, Jay-Z, Dennis Gonzales und Roscoe Mitchell.

Diese Band spielt: Rockmusik mit den Mitteln des Jazz. Mit einem HipHop-Einschlag durch Rapper/Trompeter Jawwaad Taylor. Letztlich ist Ingebrigt Håker Flatens US-Trip gar nicht so weit entfernt von The Thing und Atomic. Jason Jackson ist natürlich nicht Mats Gustafsson, sondern melodischer, leichter im Ton, und zusätzlich zu Jonathan Hornes punkiger Gitarre bringen die Drummer und Percussion-Player eine, sagen wir mal, klassisch-amerikanische Färbung, mehr Rock als Nilssen-Loves Noise-Jazz-Feuer. Und dann ist da noch Stefan Gonzalez mit dem Vibrafon, der eine heitere, frische Note ins Spiel bringt, jederzeit eine willkommene Abwechslung in diesem Genre. (ijb)



Siehe auch:
Ingebrigt Håker Flaten Quintet
Scorch Trio
Atomic
The Thing

The Young Mothers: A Mothers Work is Never Done

Audio-Link Offizielle Website

Offizielle Website      http://music.ingebrigtflaten.com



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