Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Oceans
(Genre »Beats«, Land »Finnland«)

 

Honest
(2014, Soliti Soliti031)

Mit 19 Jahren ist man noch ziemlich wandlungsfähig! Denn nur so ist es zu erklären, dass sich Efe Tekkanat vom Rotzpunk zum lässigen, aber immer noch latent schmuddeligen Elektronica-Wunderkind wandelt. Die Songs, die der Jungspund unter dem Nom de Plume Oceans auf seiner Debüt-EP »HONEST««versammelt, sind von verschwurbelter Dringlichkeit. Und kultivieren bei aller Tanzbarkeit auch ein Element unbestimmter Sehnsucht. Suchen und vielleicht finden: So schlägt das Herz höher!

Das Wichtigste muss in aller Kürze gesagt werden: Nur so ist es zu erklären, dass »Honest«, das Glanzstückchen der EP, nur knapp die Zwei-Minuten-Grenze überschreitet und trotzdem wie aus einem Guss wirkt. Man spürt die Atemlosigkeit, wenn Herr Tekkanat hier R´n`B-affine Vocals über Synthies und Beats legt, die so nervös hecheln wie junge Windhunde. Und ebenso elegant wirken! Und eines pulsiert hier noch ganz nebenbei: ein heißes, heißes Herz! Von diesen nur scheinbar flüchtigen Tracks geht eine unbestreitbare Wärme aus! (emv)

 Oceans: Honest

Offizielle Website

Offizielle Website      http://soundcloud.com/oceansofficial

   

Thrill
(2015, Soliti SOL046)

Elegant ist besser! Auf seiner zweiten EP »THRILL« zieht uns Oceans alias Efe Tekkanat ganz unverholen auf die Tanzfläche. Der finnische Elektro-Popster fühlt sich in der Welt der opulenten und gehobenen Clubsounds hörbar zuhause: Musik für Dummbacken sollen andere machen! Der knapp 20jährige aus Helsinki steht mehr auf Intelligenz denn auf Bässe-Overkill. Begriffe wie »smooth« scheinen für Synthie-Feingeister wie Oceans erfunden worden sein. Tracks wie »Give All« verbergen unter all den fetten Beats eine unterkühlte Souligkeit. Dieser Mann hat viel zu geben, wie er hier fast mantraartig wiederholt.

Die glitzernde Discokugel schafft es nicht, die Nachtgedanken von Oceans ganz zu vertreiben: Eine dunkelsilbrige Melancholie zieht sich wie eine Unterströmung durch diese Tracks. Die dadurch ein gewisses Geheimnis bewahren. Nachdenken ist selbst im rhythmusverliebten Clubsound besser! Was diesen Musiker umtreibt: das deutet er nur an. (emv)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel