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Alle Rezensionen zu Miriam Aïda
(Genre »Jazz«, Land »Schweden«)

 

E De Lei
(2014, Connective Records/Broken Silence CTV36532)

Warm wird es uns hier! Und tanzen wollen wir! Denn die in Schweden lebende Jazz-Sängerin Miriam Aida zieht es auf ihrem achten Album »E DE LEI« in afrikanisch-brasilianische Gefilde. Gemeinsam mit dem Afrosamba Orchestra interpretiert die Chanteuse Klassiker der Altmeister Baden Powell und Vinicius de Morales neu. Diese beiden hatten bereits im Jahr 1966 mit ihrem stilbildenden Abum »OS AFRO SAMBAS« bewiesen, dass Grenzängerein keineswegs schwere Kost sein müssen: Der Gitarrist und der Sänger zelebrierten hier mit einem geschmeidigen und hochlebendigen Mix aus Samba, afrikanischen Rhytmen und klassischer Gitarre. Und schufen somit Weltmusik, bevor dieser Begriff überhaupt erfunden wurde!

Genau an diese Tradition knüpft die brasilianischstämmige Miriam Aida hier an. Und beleuchtet die Dinge ganz nebenbei aus weiblicher Sicht neu! Das sie stimmlich den Stil von Astrud Gilberto eine elegante Reverenz erweist, ist eine der positiven Überraschungen dieses Albums. Sehr animiert, sehr elegant und trotzdem ungemein tanzbar kommen diese Neuinterpretationen daher. Und, wie es scheint, einen guten Tick flotter als das Original! Leute, trinkt den Caipi endlich leer und kommt endlich auf die Tanzfläche! (emv)

Miriam Aïda: E De Lei

Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.miriamaida.com

   

Loving The Alien
(2019, Connective Records/Broken Silence)

Diese leise Melancholie, die durch »Space Oddity« schwingt: Die schwedische Jazz-Sängerin Miriam Aïda arbeitet diese in ihrer reduzierten Version des Bowie-Klassikers mit feinem Pinselstrich heraus. Ihr Album »LOVING THE ALIEN«, das sie gemeinsam mit hochkarätigen Gastmusikern aus der schwedischen Jazzszene eingespielt hat, ist Miriam Aïdas ganz persönliche Liebeserklärung an den »thin white duke«. Wenn wir glauben, dass wir Bowie-Songs bereits in all ihren Schattierungen kennen, dann wartet die Sängerin aus Malmö hier mit einer Überraschung auf: Entschlackt und gegen den Strich gebürstet werden aus ihnen Klassiker der ganz eigenen Art: Hier kommt »Ashes To Ashes« im warmen Reggae-Flair daher. Und »The Man Who Sold The World klingt« könnte mit seinen Latin-Rythmen direkt aus den traurigen Tropen stammen. Einige Tracks wurden sogar auf portugiesisch eingesungen: Das passt überraschend gut!

Trotz allen südlichen Flirrens: Miriam Aïda entschleunigt die Bowie-Songs auf elegante Weise. Und einen kleinen Paukenschlag setzt sie, wenn sie auf ihrer Version von »Let´s Dance« den schwedischen Star-Posaunisten Nils Landgren mit ins Boot holt. Keine Frage: Dem weltoffenen David Bowie hätten diese Coverversionen gefallen! (emv)



Siehe auch:
Nils Landgren

Video-Link



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