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Alle Rezensionen zu Love Sport
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

GOL!!
(2014, Soliti Soliti033)

Was machen Musiker in Helsinki in den langen Winternächten? Gut vorstellbar, dass sich Mitglieder befreundeter Bands zusammentun und ein gemeinsames Projekt aushecken! In Sachen finnischer Indierock ist Love Sport also eine veritable »Supergruppe«: Die Mitglieder sind bei den Lokalhelden Hopeajärvi , Lady Escape, Big Wave Riders und Black Twig aktiv. Wobei die beiden Letzteren beim finnischen Qualitätslabel Soliti unter Vertrag sind. Dreimal darf man also raten, wo die Debüt-EP »GOL!!« erscheint! Aber von Freundschaftsbonus kann hier keine Rede sein: Quicklebendig und sehr unbekümmert kommt der Erstling daher. Mit scheppernden Gitarren und schluffigen Vocals pflegen die Vier die lässig lärmende Variante des Indierock.

Das feine »Well...Shit« verbirgt seinen leuchtenden Überschwang und seine unbändige Lebenslust unter einer gehörigen Schicht straßenköteriger Rotzigkeit. Da schwingt jede Menge Arbeiterklassen-Aufmüpfigkeit mit, und das ist gut so! An den Wochenenden sitzen dieses Jungs sicherlich nicht grübelnd in der Ecke, sondern mischen sich unter das gemeine Volk auf den Stehplätzen im Stadion. Wo man unbedingt den größten Spaß hat! (emv)



Siehe auch:
Big Wave Riders
Black Twig

 Love Sport: GOL!!

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.facebook.com/lovesporthelsinki

   

And Justice For All
(2020, Soliti Soliti081)

Vorwärts immer, rückwärts nimmer! Love Sport lassen sich von aktuellen Moden nicht die Bohne beeinflussen, sondern zelebrieren lieber das, was sie am besten beherrschen: Den schnodderigen, schnörkellosen Schrammelrock. Weil er einfach Spaß macht! Und weil man so herrlich Kritik an den herrschenden Zuständen üben kann, ohne mit erhobenem Zeigefinger daherzukommen. Mit »AND JUSTICE FOR ALL« legt die Band um Sänger Teemu Tanner nach mehrjähriger Pause ihr viertes Album vor.

Obwohl das Quartett aus Helsinki allesamt keine jungen Hüpfer mehr sind: Mit dem angepassten Erwachsenenleben haben sie sich keineswegs arrangiert, sondern zeigen sich mit melodisch lärmenden Songs wie »Life´s A Joke« als kritische Beobachter gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. Um Vertrauen und Kameradschaft geht es hier, und ums Agieren gegen Dinge, die mächtig schieflaufen. Rebellion mit dem Mitteln krachenden Gitarrenlärms ist zeitlos! Teemu Tanners nölig-kraftvolle Stimme kommt im schnörkellosen »Keying Cars« übrigens besonders gut zur Geltung! (emv)

Audio-Link

   

Dull Tracks
(2017, Soliti Soliti062)

Das ist mal wieder typisch finnisches Understatement, wenn die Schrammelrocker Love Sport aus Helsinki ihr Debütalbum »DULL TRACKS« nennen. Denn von öder Langeweile kann hier keine Rede sein! Die Vier aus der finnischen Haupstadt zelebrieren den lässigen Schmuddelkinder-Collegerock und lassen die fuzzigen Gitarren krachen. Und darüber liegt diese näselnde Stimme, die fast ein wenig an Billy Corgan erinnert! Man denkt hier Flannelhemd und löchriges T-Shirt, man denkt lange Haare und man denkt an einen leicht abgeranzten Laden, in dem diese Jungs sich in gepflegte Ekstase spielen. Karriereorientierte Erwachsenenwelt, Du kannst mich mal, steht hier zwischen den Zeilen!

Love Sport punkten zudem durch eigenwillige Songtitel wie das basslastige »Mary, Gary, Warehouse« oder die Slacker-Ballade »The Boy Who Could Not Dream«. Diese Finnen träumen in einem superlebendigen Schlammbraun! Und das Schöne ist: Hinter all ihrer Beo-Hippie-Attitüde verbirgt sich jede Menge Euphorie! Da braucht man nur dem superlebendigen, fast schon übermütigen »I Wanna Matter« mit seinem schwelgerischen Refrain zu lauschen. Jungs, keine Sorge: Ihr habt ziemlich Eindruck hinterlassen! (emv)



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