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Alle Rezensionen zu Hird
(Genre »Beats«, Land »Schweden«)

 

Moving On
(2004, DNM DNMCD 005)

Zwei mehr als lobenswerte EPs hat der Multiinstrumentalist Christoffer »HIRD« Berg bisher vorgelegt, dazu wesentliche Beiträge für die NuJazz- und Dancefloor-Sampler »NORDIC LOUNGE 1 und 2« sowie »JAZZFLORA«. Und dabei stets den Hunger nach mehr geweckt. Nun jedoch hat das Warten ein Ende, und man kann sich wie ein Schneekönig freuen ob seines ersten geschlossenen Albums. Aber wo anfangen?

Mit dem spannungsgeladenen Song »Fading Blues«? Mit dem treibenden Hypno-Track »Getting Closer«? Egal – denn immer wieder kann man über die Präzision staunen, mit der er etwa perlendes E-Piano, exaktes Schlagwerk und schwebende Gesangspassagen verknüpft. Und noch mehr kann man sich wundern, wie er mit leichter Hand so coolen Barjazz und mondänen Techno-Soul vereint, wobei er bisweilen so kühl bleibt, das einem nur warm ums Herz werden kann. Dabei ist der Mann gerade mal 22 Lenze!

Nicht minder schätzenswert auch der Gesang von Yukimi Nagano, die sonst bei KOOP am Mikrophon steht. Ihr mal distanzierter, mal schmelzender Gesang ist wie geschaffen für eine Reise durch Hirds sinnlich-elektrisches Universum. Abheben, bitte. (frk)



Siehe auch:
Verschiedene: Nordic Lounge Vol. 1
Verschiedene: Jazzflora – Scandinavien Aspects Of Jazz
Koop

 Hird: Moving On

   

I Love You My Friends
(EP, 2003, DNM/PP Sales DNMEP 004)

Hird alias Christoffer Berg, feste Größe in der Downtempo-Community, ist auf diversen Compilations vertreten und gern gesehener Gast auf Lounge-Festen. Nun hat er zumindest Zeit gefunden für eine EP: vier Titel, unterschiedlich und doch zueinander passend.

Hird kann zur rhythmuslastigen Fraktion seiner Gattung gezählt werden, mit zuweilen recht deutlichen Anleihen beim Retro-Jazz. Sehr hübsch legt er einen Teppich aus treibenden Impulsen aus und schichtet hernach fast unbemerkt weitere Ebenen aus Klangschnipseln und Gegenbeats darüber, dass man immer tiefer einsinkt und die Zeit vergisst. Zuweilen packt ihn aber auch die Lust, sich allzu Gefälligem entgegenzustemmen, und er zerhackt Rhythmus und Soundlinien. (frk)



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