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Alle Rezensionen zu Oceanwake
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Sunless
(2015, Vicisolum Productions VSP067)

Wenngleich sich Oceanwake seit ihrer Gründung 2009 in der Doom/Post Metal-Ecke tummeln, debütierten sie erst 2013 mit »KINGDOM«. Zwei Jahre später legen sie mit dem »SUNLESS« nach, das übrigens Jonne Järvelä von Korpiklaani produziert hat. Auf ihrem Zweitling frönen sie überlangen Stücken, wie dem Opener »The Lay of a Coming Storm«, der gleich mehr als 15 Minuten währt.

Auf einen wuchtigen, ziemlich finsteren Einstieg – nicht zuletzt dank der tiefstmöglichen Töne, die Eero Haula ins Mikro gurgelt – folgen zurückhaltende Gitarrenmelodien, die den Hörer nach dem bösen Anfang einen Hoffnungsstreif am Horizont erahnen lassen. Doch weit gefehlt: Die aus Luvia bei Pori stammenden Kapelle packt den eben noch umgarnten und reißt ihn mit, hinab in einen finsteren Abgrund. Diese Fusion aus rüde wummernden Passagen und progressiv-doomigen Abschnitten charakterisiert den kompletten 44-Minüter, bisweilen garniert das Quintett seine gerade mal vier Lieder mit sphärischen Ambient-Parts. Doom-Freunde sollten der bedrückenden Klangcollage aus dem Land der tausend Seen auf jeden Fall Gehör schenken.

PS: Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass sich Gitarrist V-V Laaksonen sowie Schlagzeuger Mikko Kulju auch bei Verso spielen. (nat)



Siehe auch:
Korpiklaani
Verso

 Oceanwake: Sunless

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.oceanwake.fi/



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