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Alle Rezensionen zu Ozy
(Genre »Beats«, Land »Island«)

 

Distant Present
(2015, nothings66 N66CD005)

»DISTANT PRESENT« bringt eigentlich schon das Wesentliche auf den Punkt: Der Isländer Örnólfur Thorlacius veröffentlichte bereits Anfang der »Nuller-Jahre« beim kurz darauf in Konkurs gegangenen, stilprägenden Frankfurter Label Force Inc./Mille Plateaux sein Debüt »Tokei« (2002), sowie zeitgleich beim isländischen Pendant Thule Records die Scheibe »Gray Area«. Seitdem ist es, von zwei, drei Singles abgesehen, recht still um Ozy als Tonträgermacher geworden. Doch nun, im Jahr 2015 kommt mit dieser CD, diesmal über das Tokioter Label nothings66, eine neue Kollektion von Tracks, die Thorlacius im Sommer 2014 in Reykjavík produzierte.

Schön, schön. Allerdings finden diese zwölf Tracks nicht so recht zu einem Album zusammen, handelt es sich bei der Hälfte schließlich um Überarbeitungen von »Tokei«-Stücken, drei davon sind Remixes von Miles Whittaker (Demdike Stare / Modern Love), Yusuku Arai (College Drop) und Laurel Halo (Hyperdub), die übrigen hat Ozy selbst neu in die Hand genommen; es sind die kohärentesten geworden. Letztlich wird »DISTANT PRESENT« so eher zu einer Hommage an die alte Minimal-Dubtechno-/ Ambient-Techno-Schule der Jahrtausendwende, warm und grundsympathisch, etwas skizzenhaft hier und dort. Kann man gut durchhören, bleibt aber nicht hängen. (ijb)

 Ozy: Distant Present

Offizielle Website

Offizielle Website      http://soundcloud.com/ornolfurthorlacius



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