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Alle Rezensionen zu Ruoska
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Amortem
(2006, EMI 0946 368328 2)

Ex-Battlelore Frontmann Patrik Mennander konzentriert sich seit einigen Jahren ganz auf Ruoska, welche – allerdings noch ohne Gitarrist Ahvenranta – in jungen Jahren einen Longplayer unter dem Namen Natsipaska veröffentlichten. Diesen Kinderschuhen sind sie längst entwachsen; jetzt hat das Quintett einen Deal mit EMI-Finnland an Land gezogen und posiert frisch umgemodelt in einheitlichen Uniformen auf einem U-Boot.

Der typische Ruoska-Sound wie auf den beiden Vorgängern »RIISU« oder »RADIUM« bleibt allerdings unverändert: Kapitän Patte singt weiterhin auf Finnisch zu Industrialklängen über heftig bullernden Rhythmen. Nach einem längeren Intro fängt das Herz beim Titelstück zu rasen an, erhöht die Frequenz sogar bei den zwei nachfolgenden Hitanwärtern »Pure Minua« und »Taivas Palaa«. Zwischendurch verschafft »AMORTEM« dem lebenswichtigen Organ Ruhepausen ... in der zweiten Hälfte des Viertlings vielleicht eine zuviel. (nat)



Siehe auch:
Natsipaska
Battlelore
Kotiteollisuus
Helltrain


Zum Artikel über Ruoska

 Ruoska: Amortem

Offizielle Website

Offizielle Website      www.facebook.com/ruoskaband

   

Radium
(2005, Kråklund Records KråCD105)

Wenn Patrik Mennander nicht in seiner Muttersprache sänge, … könnte dieses Album das Ausland erobern. Aber finnische Texte singen Fremdlinge nicht so einfach nach wie jene von Rammstein. Zu den computergestützen, hämmernden Industrial-Rhythmen dürften jedoch einige ihre Achtersteven wie von selbst energisch auf der Tanzfläche hin und her schwingen.

Tracks wie der Opener »Veriura« oder »Multaa Ja Loskaa« passen außerdem wunderbar in die Sammlung eines DJs, der einen »schwarzen« Electro-Abend veranstalten will. Also: Lasst euch von der Sprache nicht abschrecken, legt »RADIUM« ein und bewegt euren Allerwertesten! (nat)

   

Riisu
(2003, Kråklund Records KråCD99)

Endlich eine Metalband mit Frische und Elan, deren Einfälle Abwechslung auf den Plattenteller bringen. Zwar huldigt die Juva-Mikkeli'sche Produktion immer noch den rücksichtslosen Klängen – der harte Rhythmus dominiert das komplette Album. Doch angesichts der Synthesizer-Zusätze von Schlagzeuger/Songwriter Sami Karppinen und Tuomo Valtonen erhält »RIISU« einen leichten Industrial-Anstrich und erinnert bisweilen an Krupps oder Rammstein, bleibt jedoch eigenständig.

Sänger Patrik Mennander, Bassist Mika Kamppi sowie die Gitarristen Kai Ahvenranta und Anssi Auvinen haben mit »Riisu« und »Darmstadt« – um nur zwei Beispiele zu nennen – echte, einprägsame Hymnen geschaffen. Nicht fehlen unter den Anspieltipps dürfen die Fast-Balladen: »Työmiehen Haudalla« und »Piruparka«. (nat)

   

Kuori
(2002, Kråklund Records KråCD89)

Harte Rhythmen peitschen aus den Boxen, derbe Gitarrenriffs brettern hinterher – und Sänger Patrik Mennander rockt auf finnisch ab, perkele!

Das Debütalbum »KUORI« (= Schale, Hülle) der Karelier macht dem Bandnamen (zu deutsch »Peitsche«) alle Ehre: Vom Titelsong »Kuori« über »Perkeleet« bis »Epilogi« behaupten sich die Finnen als Meister der rauen Klänge. Einzig die Fast-Ballade »Ruma Rakkaus« (hässliche Liebe) und »Koti« (Zuhause) belegen, dass die Peitschenjungs auch der sanften Töne mächtig sind. (nat)



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