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Alle Rezensionen zu Oyama
(Genre »Rock«, Land »Island«)

 

Coolboy
(2014, 12 Tonar 12TO67)

Irgendwie passt das dann in den isländischen Musikkosmos: Lärm und abgedrehte Verträumtheit zu verbinden! Oyama lassen auf ihrem Debütalbum »COOLBOY« die Gitarren grungig aufheulen, nur um schnurstracks in lyrische Ambient-Soundlandschaften umzuschwenken. Das Quintett aus Reykjavík setzt uns hier sehr gekonnt einem Wechselbad der Gefühle aus. Lässt dabei keine Zweifel aufkommen, dass man ein großes Faible für die sanften Psychedelikpop-Rebellen der 6oer hat. Heraus mit den Batik-T-Shirts und und ins Universum starren! Die Shoegaze-Töne aus den Anfangstagen der Band hat man auf dem Erstling bewusst hinter sich gelassen. Was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass das umtriebige Rock-Rumpelstilzchen Pétur Ben hier als Produzent aktiv ist. Von Innerlichkeit hält dieser Mann wenig!

Sänger Úlfur Einarsson und seine Mitstreiter zeigen schon beim Eröffnungstrack »Old Snow«, dass sich Gefühl und Härte bestens vereinbaren lassen: Sanft beginnen, aber dann richtig aufbegehren!Und schön, dass Júlía Hermannsdóttir hier zeigen kann, dass sie das Zeug zur dunkelschwarzen Postgoth-Chanteuse hat! Nur um in The Right Amount gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen wieder in den hymnisch-schwelgerischen Hippie-Modus zu wechseln. »COOLBOY« ist eine knallbunte Wundertüte voller schwarzer Sahnebobonbons mit angenehm bitteren Nachgeschmack. Mehr davon! (emv)



Siehe auch:
Pétur Ben

 Oyama: Coolboy

Offizielle Website

Offizielle Website      http://oyamayo.tumblr.com



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